Aufatmen: Lindsey Vonn gibt schon wieder Gas

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Mit Lindsey Vonn geht es weiter aufwärts.

Eine Woche nachdem sie für zwei Tage ins Krankenhaus hatte müssen, trainierte die Ski-Olympiasiegerin am Montag in Vail erstmals auch wieder Super-G.

"Nach dem was sie durchgemacht hat, kann man sagen, sie weilt seit heute wieder unter den Lebenden", freute sich Robert Trenkwalder, Leiter des Athletes Special Project (ASP) von Vonns österreichischem Hauptsponsor über die positive Entwicklung.

Schnelle Schwünge helfen

Schon um 7 Uhr früh schnallte die 28-jährige Vonn die langen Ski an und absolvierte danach mehrere starke Zeitläufe.

Die beste Skirennfahrerin der Gegenwart wirkte danach recht gelöst.

"Sie hat sich erstmals richtig gut gefühlt, musste nicht nach jedem Lauf nach Luft ringen. Dazu haben wohl auch die schnellen Schwünge beigetragen", zeigte sich der ehemalige ÖSV-Herrencoach Trenkwalder zufrieden.

"Geht in die richtige Richtung"

Ob die im Weltcup noch bei null Punkten haltende Titelverteidigerin bereits am kommenden Wochenende in Aspen wieder im Weltcup starten wird, soll bis spätestens Donnerstag entschieden werden.

Der Plan ist aber, die ehrgeizige Sportlerin in kleinen Schritten wieder heranzuführen.

"Es geht in die richtige Richtung. Aber es zeichnet Lindsey aus, dass sie immer mehr will. Da muss man aufpassen. Sie hat viel durchgemacht, ein Rückfall würde niemand helfen", warnte Trenkwalder.

Ärger über Burnout-Berichte

Das rund um ihre nach wie vor ungeklärte Krankheitsursache speziell in den europäischen Medien spekuliert worden war, Vonn könnte unter anderem an einem Burnout laborieren, ärgerte Trenkwalder sichtlich.

"Das zeigt nur, wie wenig Respekt man in Europa gegenüber einer so großen Skipersönlichkeit hat. Man hat schlicht den wahren Grund ihrer Erkrankung nicht herausgefunden, das hat als Information aber offenbar nicht genügt."

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