"Vielleicht kann sich Klaus im Super-G revanchieren!"

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Im Training sorgte Aksel Lund Svindal mit einem spektakulären Abflug für die erste Schrecksekunde beim Weltcup-Finale in Schladming.

Nach dem Rennen strahlte der Norweger aber dann mit der Sonne um die Wette, jubelte über seinen ersten Saisonsieg in der Abfahrt.

„Ich hatte von oben bis unten eine gute Fahrt. Im oberen Teil war der Schnee viel besser als im Training, unten ist es durch die warmen Temperaturen sehr aggressiv gewesen“, lacht Svindal im Gespräch mit LAOLA1.

"Freue mich für Klaus"

Mit seinem Triumph verhinderte der Boyfriend von US-Girl Julia Mancuso auch, dass die kleine Kristallkugel in der Abfahrt an die Schweiz und also an Beat Feuz geht.

„Ich freue mich für Klaus, dass er als Lokalmatador vor seinen Fans die Kugel gewinnen konnte. Besser geht es nicht!“

Am Donnerstag möchte dann er zuschlagen und im Super-G die siebente Kugel seiner Karriere holen.

Schützenhilfe von Kröll?

Vor dem letzten Rennen beträgt sein Vorsprung auf das Schweizer Duo Cuche und Feuz 42 beziehungsweise 45 Punkte.

„Vielleicht kann sich Klaus ja mit einer Top-Platzierung im Super-G revanchieren“, hofft Svindal auf ein wenig Schützenhilfe vom Österreicher.

Die Brust ist aber so oder so breit, er ist bereit für den Showdown: „Der Sieg macht mich sicher lockerer.“

"Feuz wird es machen"

Locker und entspannt schaut sich der 29-Jährige auch das Duell um den Gesamt-Weltcup an, das für ihn, der mit 199 Punkten Rückstand auf Feuz auch noch Chancen hat, nur noch ein Zweikampf ist.

„Für mich ist die große Kristallkugel in dieser Saison kein Thema mehr, so viele Fehler können Feuz und Hirscher gar nicht mehr machen. Meine volle Konzentration gilt dem Super-G“, stellt Svindal klar.

Sein Kugel-Tipp: Beat Feuz. „Er wird es machen und mit den 80 Punkten aus der Abfahrt seinen Vorsprung verteidigen.“

Sonne, Strand und Meer

Er selbst wird nach dem Super-G auch noch den Riesentorlauf fahren, um Didier Cuche in die Ski-Pension zu verabschieden.

„Ich finde es schade, dass einer der ganz Großen des Skisports aufhört. Für mich ist er auch ohne Kugel der beste Abfahrer der Welt.“

Für ihn selbst geht die Arbeit auch nach der Saison noch weiter, das neue Material muss getestet werden.

Erst danach geht es in den Urlaub: „Sonne, Strand und Meer, da will ich keine Ski sehen!“

Aber vielleicht die Kristallkugel neben der Sonnenliege …

Stephan Schwabl

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