Swiss Ski setzt auf Österreicher

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Österreicher sollen Schweiz aus der Krise führen

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Beim Kampf gegen die Krise setzt der Schweizer Ski-Verband auf österreichisches Wissen.

Ex-Atomic-Rennchef Rudi Huber wird neuer Alpin-Direktor, Walter Hlebayna tritt die Nachfolge von Osi Inglin als Herren-Cheftrainer an.

Damit sind alle führenden Positionen im Schweizer Team mit Österreichern besetzt. Damen-Cheftrainer ist seit einem Jahr Hans Flatscher.

Neue Impulse

Der 50-jährige Huber war in den 80er-Jahren selbst im Weltcup aktiv. Bis 2012 war er Renn-Direktor bei Atomic und feierte mit Hermann, Maier, Benjamin Raich, Bode Miller oder Michael Walchhofer große Erfolge.

"Ich freue mich auf diese spannende Herausforderung und bin überzeugt, dass ich mit meinem vielseitigen Wissen und meiner langjährigen Erfahrung aus dem alpinen Skirennsport bei Swiss-Ski neue Impulse setzen kann", so Huber in einer ersten Stellungnahme.

"Damit ich möglichst schnell einen vertieften Einblick in das Schweizer Sportsystem erhalte, will ich einen Beirat mit Experten ins Leben rufen, der mich unterstützt und mit dem ich mich in sportlichen Fragen austauschen kann."

Große Trainer-Erfahrung

Mit Huber kommt auch ein neuer Herren-Cheftrainer. Walter Hlebayna tritt mit 1. April die Nachfolge von Osi Inglin an.

Der 47-jährige Vorarlberger war von 2001 bis 2005 Trainer der ÖSV-Speed-Damen und betreute da vor allem Renate Götschl als Individual-Coach.

Nach einem Abstecher zu den deutschen Speed-Herren kehrte er 2010 zum ÖSV zurück, wo er das Europacup-Team der Herren betreute.

"Interessante Aufgabe"

"Es ist schön, eine so interessante Aufgabe in einem der großen Skiverbände übernehmen zu dürfen", meint Hlebayna.

"Die nächsten Tage und Wochen werden davon geprägt sein, viele Gespräche zu führen um das Team so aufzustellen, dass sich Athleten und Betreuer in einem optimalen Umfeld vorwärts bewegen können."

Fernziel WM 2017

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann ist überzeugt: "Wir haben mit Rudi Huber und Walter Hlebayna zwei ausgewiesene Fachkräfte verpflichtet."

Das Fernziel für das neue Duo ist die Heim-WM 2017 in St. Moritz. "Bis dahin wollen wir ein starkes Team am Start haben, das um die Medaillen kämpft. Es warten grosse Herausforderung auf die beiden und wir wünschen ihnen einen guten Start bei ihren neuen Aufgaben."

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