"Bin keine Strandliegerin!"

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"Werde wieder auf meine Stärken vertrauen können!"

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Nein, die Heim-Weltmeisterschaft in Schladming war nicht der Schlusspunkt.

Es war vielmehr der Anfang für ein weiteres Kapitel in der Karriere von Marlies Schild.

Bereits vor einiger Zeit bestätigte der neue Damen-Chef Jürgen Kriechbaum, dass die beste Slalomläuferin der letzten Jahre weiterfahren wird.

Die Olympischen Spiele 2014 sind das nächste große Ziel für die 31-Jährige, auch wenn die im Moment „kein intensives Thema“ sind, wie sie am Rande der Sommereinkleidung bei „Under Armour“ in Dorf an der Pram im Gespräch mit LAOLA1 bestätigt.

„Ziele sind nie schlecht, das gibt natürlich Motivation!“

Reha-Training ist abgeschlossen

Das lädierte rechte Knie – die Salzburgerin zog sich im Dezember letzten Jahres im schwedischen Are einen Innenbandriss zu – ist gut verheilt, die Rehabilitation abgeschlossen.

„Ich bin schon mitten im Kondi-Training“, verrät Schild, „jetzt geht es darum, dass es muskulär wieder passt.“

Druck von außen gibt es nicht, auch sie, die für ihren Ehrgeiz bekannt ist, setzt sich nicht unter Druck.

„Ich weiß, dass ich, wenn der Winter losgeht, wieder auf meine Stärken vertrauen kann.“

Vertrauensmann als Cheftrainer

Während Herr und Frau Österreicher den Sommer herbeisehnen, zieht es Marlies Schild schon wieder auf die heimischen Gletscher.

Demnächst möchte sie die Slalom-Skier wieder anschnallen, abhängig davon, wie der Trainingsfortschritt in den nächsten Wochen aussieht. „Aber sicher noch vor August“, sagt Schild.

Also vor dem ersten Schnee-Kurs unter dem neuen Technik-Cheftrainer Stefan Bürgler, der einer der engsten Vertrauten der Lebensgefährtin von Benjamin Raich ist.

Seit 1995, damals als Privattrainer beim Ski-Club Dienten, arbeitet man erfolgreich zusammen. „Der Stefan wird das sehr gut machen. Er macht sich viele Gedanken, hat gute Ideen – das wird passen!“

Heli-Skiing in Kanada

Gut gepasst hat auch der Heliskiing-Trip nach Kanada, den Schild und Raich am Ende der Saison unternommen haben.

Von der Bobbie Burns Lodge ging es in die tief verschneiten Selkirk und Purcell Mountains.

„Das war richtig lässig“, gerät die Gewinnerin von 35 Weltcup-Rennen nach wie vor ins Schwärmen.

„Wir gehen beide gerne Skifahren und lieben die Natur, das kriegt man da zur Genüge.“

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann dies in einem Highlight-Clip auf der facebook-Page des ÖSV-Aushängeschilds tun.

"Bin keine Strandliegerin"

Auch in der Heimat geht es bei jeder Gelegenheit hinaus vor die Haustüre, um das Pitztal kletternd zu erkunden.

„Wir waren schon sehr viel unterwegs im Frühling“, verrät Schild und macht auch kein Geheimnis daraus, dass es demnächst in den wohlverdienten Urlaub geht.

„Ab in den Süden“ heißt es dann für das Ski-Traumpaar. Wohin wissen die beiden aber noch nicht.

Nur eines ist gewiss: Ein bisschen Training darf, Action muss sein, denn: „Ich bin einfach keine Strandliegerin!“

 

Stephan Schwabl

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