Höfl-Riesch wünscht sich Weltcup-Rennen in Hamburg

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Maria Höfl-Riesch wünscht sich ein alpines Ski-Weltcup-Rennen in Hamburg.

"Der Skisport muss dorthin gehen, wo die Menschen sind. Die Zukunft liegt in spektakulären Veranstaltungen in den großen Städten", erklärte die 26-jährige amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin der deutschen Zeitung "Hamburger Abendblatt".

Höfl-Riesch, Doppel-Olympiasiegerin 2010, schwebt ein Parallel-Slalom auf einem Riesengerüst und einer Kunstschnee-Piste auf dem Heiligengeistfeld im Stadtteil St. Pauli vor.

Bekanntheitsgrad steigern

Höfl-Rieschs Ehemann und Manager Marcus Höfl unterstützt den Plan:

"Biathlon auf Schalke ist seit Jahren ein Erfolgsmodell. Ein alpiner Slalom in Hamburg würde aber noch größere Aufmerksamkeit schaffen - und das weltweit."

Bei Gian-Franco Kasper, dem Präsidenten des Ski-Weltverbands (FIS), läuft Höfl-Riesch offene Türen ein.

"Skisport gehört eigentlich in die freie Natur. Zwei Ereignisse pro Jahr könnte ich mir jedoch auch in Metropolen vorstellen. Wir müssen unsere Athleten bekannter machen", sagte der Schweizer.

München, Zagreb und Moskau als Vorbild

Auch in den kommenden Weltcup-Saison stehen zwei Parallel-Events in der Stadt auf dem Programm.

Am 1. Jänner fahren Damen und Herren in München, am 21. Februar in Moskau. Die Slaloms in der kroatischen Hauptstadt Zagreb sind seit vielen Jahren gut besuchte Höhepunkte im Weltcup-Kalender.

Auch die Metropolen Wien, New York, Berlin oder London sind bei den Diskussionen um mögliche neue Weltcup-Standorte immer wieder genannt worden.

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