Quartett komplettiert ÖSV-Team für Sölden

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Österreichs Aufgebot für den Weltcup-Auftakt in Sölden ist komplett.

Marcel Mathis, Christoph Nösig, Vincent Kriechmayer und Stephan Görgl haben sich am Freitag in den Qualifikationsläufen auf dem Rettenbachferner gegen ihre teaminternen Konkurrenten durchgesetzt.

Sie werden zusätzlich zum fix qualifizierten Quintett am Weltcup-Auftakt-Riesentorlauf am 23. Oktober ebendort teilnehmen. Bei den Damen fiel noch keine Entscheidung über den zehnten und letzten Startplatz.

"Braucht noch etwas"

Die gesetzten Athleten Benjamin Raich (Entscheidung über Start noch offen), Marcel Hirscher, Romed Baumann, Philipp Schörghofer und Hannes Reichelt haben vor den Qualifikation ihr Training absolviert.

"Das war teilweise sehr gut, da war ich sehr zufrieden. Beim einen oder anderen hat sich gezeigt, dass es das Training nächste Woche noch braucht", sagte Cheftrainer Mathias Berthold.

"Tolle Quali"

"Da haben wir auch noch ein bisserl was geplant, um wirklich am nächsten Sonntag eine realistische Chance zu haben, vorne mitzufahren."

Zur Qualifikation meinte der Coach: "Es war eine tolle Quali bei sehr guten Bedingungen. Von den Zeiten her war es teilweise sehr eng, vor allem um den vierten Platz."

Auf der Strecke blieben unter anderem Björn Sieber und Rainer Schönfelder.

Kritisch trotz geschaffter Quali

Einer, der die Quali geschafft hat, ist Stephan Görgl. Von Zufriedenheit war beim Steirer anschließend aber nichts zu sehen bzw. zu hören.

"Es war eine Pflichtübung, die habe ich bestanden. Aber zufrieden bin ich nicht mit mir. Eigentlich war es ein rabenschwarzer Tag von mir", so der 33-Jährige. "Mit einigem Glück habe ich es geschafft. Jetzt gilt es, das einfach abzuhaken."

Im Vorfeld habe er sehr gute Leistungen erbracht. "Diesen Tag kann man aber unter die Kategorie "sinnlose Tage" einordnen", kommentiert Görgl weiters. Was das Problem gewesen sei, frage er sich selber: "Ich habe mich einfach nicht richtig eingestellt und Sachen gemacht, die ich sonst nicht mache."

Damen-Entscheidung vertagt

Bei den Damen wurde die letzte Entscheidung vertagt.

"Nachdem die Top-läuferinnen den Hang in der Früh so positiv, so gut bewältigt haben, war es ein bisserl enttäuschend, dass die Jungen dann in ihren zwei Zeitläufen doch relativ weit abgefallen sind. Sie sind natürlich auch erstmals runtergefahren, es war rennfertig und dementsprechend schwierig wie immer", sagte der sportliche Leiter Herbert Mandl.

Zu den Bedingungen meinte er: "Wir hatten super Verhältnisse, sensationell, wie die Piste schon beieinander war. Für die Damen bräuchte man da nichts mehr machen, sie ist rennfertig."

Marlies Schild hätte einen fixen Startplatz gehabt, hatte jedoch bereits in der Früh ihren Verzicht bekanntgegeben, sie steigt mit dem Slalom in Levi in die Saison ein.

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