ÖSV-Abfahrer für die großen Heimspiele gerüstet

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Österreichs Abfahrer sind für die großen Heimspiele in Kitzbühel (26. Jänner) und bei der WM in Schladming (9. Februar) gerüstet.
 
Beim Klassiker auf dem Lauberhorn in Wengen schafften es mit Klaus Kröll (2.) und Hannes Reichelt (3.) zwei ÖSV-Asse aufs Podest.
 
Mit Romed Baumann (6.), Joachim Puchner (10.) und Max Franz (14.) landeten drei weitere rot-weiß-rote Athleten in den Top-15.
 
"Das war eine Bestätigung"
 
"Das war eine Bestätigung für uns, die Sache hat sich gut entwickelt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass wir da sind. Die Mannschaft wird immer stärker", bilanzierte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold.
 
Der Vorarlberger stufte die Leistungen noch höher ein, weil keiner seiner Schützlinge eine - in Wengen oft vorteilhafte - niedrige Startnummer hatte.
 
Der erste Österreicher ging mit Startnummer 12 (Puchner) ins Rennen.
 
Sonderlob für Baumann und Franz
 
Neben den Leistungsträgern Kröll und Reichelt gab es von Berthold vor allem für Baumann und Franz Sonderlob.
 
"Romed hat endlich Tritt gefasst. Das gibt ihm wichtiges Selbstvertrauen zurück. Und wir sind froh, dass Max wieder dabei ist. Dieser Jungspund ist wichtig fürs Team", erklärte Berthold.
 
Neben Abfahrts-Weltcup-Sieger Kröll dürfte auch Reichelt seinen Startplatz bei der WM in der Tasche haben.
 
Die restlichen Bewerber für die verbleibenden Tickets sind Franz, Baumann, Puchner, Florian Scheiber und Georg Streitberger.
 
Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass das ÖSV-Quartett für die WM-Abfahrt erst nach dem Super-G und den ersten Trainingseindrücken auf der Planai bekannt gegeben wird.
 
Kritik von Gröden widerlegt
 
Vor rund einem Monat, als es in Gröden ein schweres Debakel setzte, hatten sich die ÖSV-Speed-Herren noch jede Menge öffentliche Kritik gefallen lassen müssen. Nicht nur nach Ansicht von Kröll völlig zu Unrecht.
 
"Wir haben das überhaupt nicht so gesehen. Es hat sich von uns aber keiner aus der Ruhe bringen lassen. Und jetzt sehen wir eh, wo wir sind", meinte Kröll, der in Wengen nur vom Italiener Christof Innerhofer geschlagen wurde.
 
Gute Werbung für die Heimrennen
 
Für Kitz erwartet der 32-Jährige ein Spektakel der Sonderklasse, auch dank der jüngsten ÖSV-Leistungen.
 
"Wir haben gute Werbung für die Heimrennen gemacht. Wir sind gut drauf, da müssen wir dranbleiben", sagte Kröll, für den nach dem Rücktritt von "Mr. Kitzbühel" Didier Cuche der Weg zum ersten Abfahrts-Triumph auf der Streif frei sein könnte.
 
Pause bleibt für die Abfahrer fast keine, denn bereits am Dienstag (11.30 Uhr) steht das erste Training in Kitzbühel auf dem Programm.

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