„Wenn man sich im Steilhang nicht wohlfühlt, kann man keine 100 Prozent geben.“

Wo war das Feeling?

Zwar habe sie das Gefühl vom letzten Jahr gesucht, jedoch trotz intensiver Bemühungen nicht gefunden. „Ich wusste zwar, wie es sich angefühlt hat, aber ich konnte es nicht abrufen.“

Hilft nichts, Mund abputzen und weitermachen. „Dieses Rennen muss ich so schnell wie möglich vergessen“, blickt Maze schon nach vorne.

Insider bezweifeln aber, dass nach der Sölden-Pleite so einfach zur Tagesordnung übergegangen wird. Gut möglich, dass im Team Maze schon bald wieder die Fetzen fliegen.

Timing oder Material?

Bei so manchem Weltcup-Begleiter werden bereits Erinnerungen an jene Zeiten wach, als „Super-Tina“ vor allem die „Super-Zicke“ war.

„Tina ist die absolute Perfektionistin, die sich über jede Kleinigkeit aufregen kann“, ließ ihr ehemaliger Manager einst wissen. Kurze Zeit später warf er den Job entnervt hin.

Während der ehemalige ÖSV-Damenchef Herbert Mandl den Hauptgrund für die herbe Pleite beim fehlenden Timing sah, machten am Fuße des Gletschers auch Gerüchte über Materialprobleme die Runde.

Muss der Servicemann zittern?

Sollten sich die bewahrheiten, dann lebt vor allem einer gefährlich, nämlich der Servicemann der Slowenin. Hat er sich brutal vergriffen?

Da versteht Maze keinen Spaß: Vor zwei Jahren hat sie gleich drei Servicemänner verbraucht – Rekord!

Ob es nun die fehlende Sicherheit war, oder ob es doch am Material lag, wird sich spätestens in Levi zeigen.

Dann, wenn vielleicht schon ein neuer Servicemann im Ski-Keller steht.

 

Stephan Schwabl

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