Kostelic muss unters Messer

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Weltcup-Spitzenreiter Kostelic wird am Knie operiert

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Weltcup-Spitzenreiter Ivica Kostelic muss sich nach seiner in Krasnaja Poljana erlittenen Verletzung einer Knie-Operation unterziehen.

Wie der kroatische Skiverband bekanntgab, wird bei dem Eingriff in Basel ein abgerissener Teil seines Meniskus in rechten Knie entfernt.

Genauere Details zum Gesundheitszustand des Gesamtsiegers der vergangenen Saison sollen nach dem Eingriff am späteren Montagnachmittag bekanntgegeben werden.

Wieder das rechte Knie

Der 32-jährige Kostelic hatte sich die Verletzung am Sonntag im Zuge seines Sieges in der Super-Kombination zugezogen.

Er war Sonntagabend nach Zagreb geflogen, da kein Flug nach Basel mehr ging. Bei einer MRI-Untersuchung in der kroatischen Hauptstadt wurde ein Riss am Innenmeniskus festgestellt.

Diese Diagnose wurde in Basel bestätigt. Die Schweizer Spezialisten Werner Müller and Claude Müller hatten Kostelic bereits in der Vergangenheit mehrfach behandelt.

Im vergangenen Mai wurde der Führende im Gesamt-Weltcup in Basel bereits einmal am Meniskus im rechten Knie operiert.

Hirscher darf wieder hoffen

Kostelic führt den Gesamtweltcup derzeit mit 1.043 Zählern vor dem Schweizer Beat Feuz (973) und dem Österreicher Marcel Hirscher (825) an.

Bei positivem Verlauf der Operation könnte der Kroate noch in dieser Saison in den Weltcup zurückkehren.

Das bekräftige Nenad Eror, Sprecher des kroatischen Skiverbandes, am Montag.

"Sollte nur der gerissene Teil des Meniskus entfernt werden müssen, sind es nur zwei Wochen ohne Skifahren", erklärte Eror. "Das hat Ivica vor einigen Jahren schon einmal gehabt."

Wie viel muss operiert werden?

Sollten die behandelnden Ärzte bei der Arthroskopie in Basel weitere Schäden am Meniskus oder im Kniegelenk beheben müssen, könnte sich die Ausfallsdauer allerdings verlängern.

Neue Informationen will der kroatische Verband nach Abschluss der Operation um circa 17 Uhr veröffentlichen.

"Wir hoffen, dass sie nur den Teil entnehmen", sagte Eror unmittelbar bei Beginn der Operation. "Wenn die Ärzte noch auf andere Dinge draufkommen, dauert es sicherlich länger."

Februar scheint gelaufen

Im Weltcup stehen in den kommenden Wochen ein Riesentorlauf und ein Slalom in Bansko, danach das "City Event" in Moskau sowie Ende Februar ein Super-G und ein Riesentorlauf in Crans Montana auf dem Programm.

Diese Rennen dürfte Kostelic auf jeden Fall verpassen.

Im Kampf um den Gesamtweltcup folgen im März dann noch Speed-Rennen in Kvitfjell, Riesentorlauf und Slalom in Kranjska Gora sowie das Weltcup-Finale in Schladming.

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