Wer wird der neue Damen-Chef?

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Jürgen Kriechbaum: Der Tiroler gilt als Favorit von Herbert Mandl bei der Frage nach seinem Nachfolger. Kriechbaum begann 1993 seine Tätigkeit beim ÖSV. Zunächst war er als Nachwuchs-Trainer tätig, von 2003 bis 2009 leitete er die Weltcupgruppe III, womit er bereits damals in die Fußstapfen von Mandl trat. Von 2009 bis 2011 war er Speed-Trainer der Damen, zuletzt arbeitete er wieder als Lehrer im Ski-Gymnasium Stams. Auf seiner Erfolgsliste stehen Olympia-Gold durch Andrea Fischbacher und zwei Mal WM-Gold durch Elisabeth Görgl.

 

Günter Obkircher: Die interne Lösung. Obkircher ist seit Jahren im ÖSV tätig. Der Einstieg erfolgte im Nachwuchsbereich, wo er mit Benjamin Raich und Mario Matt zusammenarbeitete. 1998 wechselte er erstmals zu den Damen, ehe er von 2001 bis 2009 wieder im Herren-Team (Technik-Trainer und Cheftrainer des Europacup-Teams) tätig war. 2009 übernahm er die ÖSV-Technikerinnen. Riesentorlauf und vor allem Slalom zählten in den letzten Jahren zu den Top-Disziplinen der ÖSV-Damen.

 

Alex Hödlmoser: Der Name des Salzburgers fällt immer wieder, wenn es um den Chefposten im ÖSV-Damenteam gilt. Ein Wechsel scheint aber unwahrscheinlich, ist Hödlmoser doch höchst erfolgreicher Coach im US-Damen-Team. 1997 wechselte er zum US-Ski-Team, wo er von 2004 bis 2010 als Speed-Trainer werkte. 2010 trat er die Nachfolge von Jim Tracy als Cheftrainer an. Schwer vorstellbar, dass er im Olympia-Winter „sein“ Team, dass er großteils schon seit Europacup- und NorAm-Zeiten betreut, verlässt.

 

Christian Schwaiger: Ein weiterer Kandidat, der von außen frischen Wind ins Team bringen könnte. Der Salzburger ist seit 2006 Trainer der DSV-Technikerinnen. Zuvor war er bereits einmal Cheftrainer - des britischen Skiteams. Maria Höfl-Riesch hält große Stücke auf Schwaiger. Sein Vertrag beim DSV läuft aber noch bis 2014.

 

 

Sepp Brunner: Der 54-jährige Steirer werkte in den letzten Jahren im Schweizer Team. Mit dem Aufstieg und Daniel Albrecht, Marc Berthod oder Carlo Janka wurde Brunner zunächst gefeiert, in diesem Winter wehte ihm aber in der Krise Gegenwind entgegen.

 

 

Walter Hlebayna: Ein weiterer Coach mit Damen-Erfahrung. Der Vorarlberger war von 2001 bis 2005 Trainer bei den Speed-Team, er war vor allem Individual-Trainer von Renate Götschl. Nach einem Abstecher zu den deutschen Speed-Herren kehrte Hlebayna 2010 zum ÖSV zurück, wo er seither als Trainer der Europacup-Herren tätig ist.

Der Posten des ÖSV-Damen-Cheftrainers war nicht lange vakant.

Nur vier Tage, nachdem die Tätigkeit von Herbert Mandl nach 11 Saisonen an der Spitze des ÖSV-Damen-Teams endete, präsentiert der Skiverband am Donnerstag den Nachfolger des Niederösterreichers.

Die scheinbar schnelle Entscheidung ist in Wahrheit keine Überraschung, war doch bereits seit Saisonbeginn bekannt, dass sich Mandl zurückziehen wird.

Dementsprechend konnte sich die ÖSV-Spitze intensiv und ohne Zeitdruck auf die Suche nach einem Nachfolger machen.

Am Donnerstag um 11 Uhr herrscht Gewissheit. LAOLA1 stellt die heißesten Anwärter kurz vor.

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