Herbst unterzog sich einer Schulter-Operation

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Reinfried Herbst legte sich nach Saisonende auf den Operationstisch und unterzog sich einer Schulter-OP.

Grund war eine Verletzung, die er sich bei einem Trainingssturz vor dem Slalom in Kitzbühel zugezogen hatte.

Trainingspause im April

Beim Training unmittelbar vor dem Slalom-Klassiker knallte Herbst bei einem Überschlag hart auf die Schulter. Dabei brach knapp oberhalb des Bizeps ein rund ein Zentimeter langen Knochensplitter weg.

"Die Operation dauerte rund eineinhalb Stunden. Der Splitter wurde wieder angeschraubt, damit die Führung im rechten Schulterbereich wieder gewährleistet ist", berichtet Herbst.

"Bis Samstag bleibe ich im Krankenhaus, da jetzt die Ruhe sehr wichtig ist. Nächste Woche beginne ich mit der Therapie. Im April werde ich trainingsmäßig einen Schongang einlegen und ab Mai wieder voll trainieren."

 Saison und Weltranglistenplatz "drübergerettet"

Die oberste Ziel ist es, für den Trainingsstart fit zu werden: "Das ist jetzt natürlich ganz wichtig."

Rückblickend ist er froh, die Operation nicht sofort im Jänner gemacht zu haben.

"Ich wollte die Saison unbedingt rüberretten, vor allem wegen der Startnummer fürs nächste Jahr. Hätte ich mich operieren lassen, hätte ich viele Weltcuppunkte verloren und wäre so auf Position 50 abgerutscht", so Herbst.

"Jetzt habe ich für die WM-Saison um Platz 25 eine gute Ausgangsposition, um mich rascher wieder in die Top-Gruppe vorzukämpfen."

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