Eklat im Schweizer Skiverband - Trainer muss gehen

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Der Schweizer Skiverband hat sich per sofort von Stefan Abplanalp, dem Speedtrainer der Frauen, getrennt.

Der Grund ist laut einer Verbandsaussendung vom Montag "wiederholtes unprofessionelles Verhalten in der Öffentlichkeit".

Den Ausschlag für diesen Entscheid hätten die jüngsten Vorfälle während der Weltcup-Rennen in Sotschi gegeben. Bis Ende der Saison wird die Speedgruppe interimistisch von Cheftrainer Mauro Pini geführt.

Trinkgelage in Sotschi

In Sotschi war es bei einer Einladung offenbar zu einem Trinkgelage gekommen, bei dem diverse Serviceleute involviert waren und bei dem sich auch ein ehemaliger russischer Trainer verletzte, als er von einem Glas getroffen wurde.

"Mit dieser Sache habe ich nichts zu tun. Da war ich bereits im Bett", rechtfertigte sich Abplanalp am Montag. Doch es steht Aussage gegen Aussage.

Alkohol im Mittelpunkt

Swiss-Ski-Direktor Andreas Wenger jedenfalls sagt: "Wir haben andere Informationen, und zwar von verschiedenen Leuten. Erst in der Woche zuvor hatten wir einen ersten schriftlichen Verweis ausgesprochen. Als Arbeitgeber sind wir verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen."

Thema sei stets der Alkohol gewesen.

Nach dem Abgang von Jürgen Kriechbaum war Abplanalp Ende der Vorsaison auch als Kandidat auf einen Posten in Österreichs Damenteam gehandelt worden. Das Rennen machte schließlich der Tiroler Florian Winkler.

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