Привет из Сочи!
Hallo aus Sotschi!

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Die erste Woche bei diesen XXII. Olympischen Winterspielen ist auch schon wieder vorbei.

Eine Woche mit vielen Höhen, ein paar Tiefen und jeder Menge verrückter Geschichten.

Ich war bei den Goldfahrten von Matthias Mayer und Anna Fenninger live dabei, habe dem PR-Mann der Linger-Brüder Andreas und Wolfgang vor deren Silber die "Glücks-Glatze" rasiert und mitgejubelt.

Aber auch mit Peter Penz und Georg Fischler an der Rodelbahn geweint und gelitten. Ansonsten das volle Olympia-Programm: Biathlon, Skeleton, Snowboard, Skispringen, …

Im Lager der ÖSV-Adler liegen nach zwei Springen ohne Medaille, einigen unglücklichen Aussagen von Cheftrainer Alexander Pointner in Richtung Gregor Schlierenzauer und dem Spionage-Flop von Toni Giger die Nerven blank.

Nicht bei den Springern, die am Montag noch im Mannschaftsbewerb im Einsatz sind, aber in deren Umfeld.

Besonders den Pressesprecher der Springer - vor vier Jahren in Vancouver noch selbst mit der Kamera unterwegs, um die Bindung des Schweizers Simon Ammann zu fotografieren – scheint die Situation zu überfordern. Vielleicht liegt es aber auch nur am Schlafmangel.

Ich für meinen Teil habe mich noch immer nicht an die drei Stunden Zeitverschiebung gewöhnt. Dafür aber an das schöne Wetter.

Plus 20 Grad in Sotschi, plus 15 Grad am Berg. Hier machen Gerüchte die Runde, dass die Russen Wetterraketen gen Himmel schicken.

Statt der Omni-Heat-Skihose von Columbia Sportswear hätte ich die Boardshort einpacken sollen. Apropos Badehose: Die wird wohl schon bald Kollege Christoph brauchen.

Denn in unserem Medaillen-Battle steht es zur Halbzeit 11:4 für mich. Aber wie ich Christoph kenne, sieht er sich noch nicht im Borat-Kostüm in die Donau hüpfen.

Wenn ich mir aber mein Programm für die zweite Olympia-Woche ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mir noch Sorgen machen muss.

 

Bis zum nächsten Mal,

euer Stephan

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