Feier-Asyl für Sandro Viletta im Österreich-Haus

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Österreichs Sportler sind am Freitag bei den Olympischen Winterspielen leer ausgegangen.

Dennoch ging es in der Nacht auf Samstag im "Österreichhaus" in Krasnaja Poljana heiß her.

Der Schweizer Skirennläufer Sandro Viletta wich nach seinem Triumph in der Super-Kombination für seine Gold-Party ins Austria-Tirol-House aus und fand dort Feier-Asyl.

Denn im Olympia-Haus der Schweizer hieß es für den 28-Jährigen: "Sorry, geschlossene Gesellschaft".

Prominente Feiergäste im Österreich-Haus

Rudi Huber, der Salzburger Alpinchef der Schweizer, und der steirische Speed-Trainer Walter Hubmann organisierten daraufhin telefonisch den fliegenden Wechsel zu den Österreichern und wurden dort mit offenen Armen empfangen.

Einer der ersten Gratulanten war Österreichs frisch gebackener Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer.

Viletta und sein Team mussten im Österreichhaus bei weitem nicht alleine feiern.

Denn dort genossen u.a. sämtliche deutschen Gold-Rodler (Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Wendl, Tobias Arlt), die österreichischen Silber-Brüder Andreas und Wolfgang Linger sowie der italienische Super-Kombi-Dritte Christof Innerhofer den Abend.

Miller feierte Valentinstag

Tirol-Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter hatte für die erfolgreichen Sportler gleich ein Geschenk parat und belohnte sie mit jeweils einem Kurzurlaub in den Regionen Ischgl, Seefeld, Innsbruck oder Zillertal.

Zwar keine Medaille, dafür aber den Valentinstag feierte US-Star Bode Miller im Austria-Tirol-House.

Der 36-Jährige, der bisher in Abfahrt und Super-Kombination leer ausgegangen war, überreichte seiner Ehefrau Morgan eine weiße Rose. Für die Olympia-Region hatte Miller ausschließlich lobende Worte über: "Perfekte Pisten, ein wunderbares Skigebiet."

Lob für Skigebiet in Sotschi

Über die Zukunft und Entwicklung der Olympia-Region unterhielten sich im Österreichhaus am Freitag im Rahmen der "Alpine Synergies Night" u.a. die einstigen Skistars Bernhard Russi und Markus Wasmeier.

Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Michael Doppelmayr, der im Olympia-Gebiet 35 Liftanlagen errichtet hat, meinte zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft Skifahrer aus der ganzen Welt hierherkommen werden."

Der Schweizer Russi hat die Olympia-Strecken konzipiert und sieht fürs Skigebiet Sotschi ebenfalls eine große Zukunft.

"Es ist eine perfekte Hardware da. Was jetzt noch fehlt, ist die Software, sprich das richtige Wintersportambiente", so Russi.

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