"Wird interessant und könnte mir entgegenkommen"

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"Eine anstrengende Situation"

"Es freut mich, dass ich fahren kann. Mit meinen bisherigen Ergebnissen heuer war es nicht so aussichtsreich. Während der letzten Tage habe ich hier speziell im Riesentorlauf gut trainiert", sagte die Salzburgerin Kirchgasser.

"Es war eine anstrengende Situation heute, weil wir immer wieder Spannung aufbauen mussten. Vielleicht war es ein gute Übung für Rennverschiebungen morgen", meinte Görgl ob der schlechten Wetterprognosen.

Enttäuscht war Hosp, die sich der Herausforderung gerne gestellt hätte, auch wenn sie in den Kalenderjahren 2013 und 2014 kein einziges Weltcuprennen in dieser Disziplin bestritten hat.

Hosp verlässt Spiele "sehr positiv"

"Ich verstehe die Entscheidung und verlasse die Spiele aber dennoch sehr positiv", sagte Hosp, die nun noch ein paar andere Bewerbe anschauen will. Damit steht auch definitiv fest, dass das Slalom-Quartett Marlies und Bernadette Schild, Kirchgasser und Zettel heißen wird.

Auf die weichen Pistenbedingungen haben sich die Athletinnen mittlerweile eingestellt. Shiffrin etwa hält schon im Vorfeld fest, dass sie sich im Nichterfolgsfall darauf nicht rausreden will.

"Als Athletin, als Skirennläuferin musst du mit allem klar kommen. Ich mache mir darüber keine Gedanken, ich werde es nicht als Entschuldigung anführen. Wenn ich nicht gewinne, dann weil etwa mit meinem Skifahren etwas nicht gepasst hat."

Befreit von jedem Druck startet Super-G-Olympiasiegerin Anna Fenninger am Dienstag in den Riesentorlauf in Krasnaja Poljana (08.00/14.30 Uhr MEZ).

"Die Goldene bringt mir im Riesen nichts. Es ist ein neues Rennen, aber ich werde mein Bestes geben und hoffen, dass ich ein ähnliches Gefühl am Start habe", sagte die Salzburgerin vor ihrem vierten und letzen Antreten bei den russischen Winterspielen.

Fenninger ist wie ihre Landsfrau Kathrin Zettel, die Schwedinnen Jessica Lindell-Vikarby und Maria Pietilä-Holmner, die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die Schweizerin Lara Gut und die Slowenin Tina Maze Mitfavoritin auf eine Medaille.

Eine Nacht "Freigang"

Auch die Deutsche Maria Höfl-Riesch darf man nicht vergessen, die mit Super-Kombi-Gold und Super-G-Silber bereits zwei Medaillen eingeheimst hat.

Vancouver-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (GER) ist nach dem durch eine Lungenentzündung beeinflussten Saisonverlauf nur krasse Außenseiterin.

Fenninger hat eine Nacht außerhalb des Olympischen Dorfes und einen Tag mit ihrem Freund Manuel Veith verbracht, um den Kopf freizubekommen.

"Könnte mir entgegenkommen"

"Ich werde versuchen, mich so gut wie möglich auf das Rennen einzustellen. Der Hang ist nicht schwierig, es geht oben sehr flach weg. Es sind Wellen aufgeschoben, das wird interessant und könnte mir entgegenkommen", sagte die WM-Bronzemedaillengewinnerin in dieser Disziplin 2013 in Schladming, die auch den bisher letzten Saison-Riesentorlauf Ende Dezember 2013 in Lienz gewonnen hat.

Bei Olympia hat noch nie eine Österreicherin Gold in dieser Disziplin geholt, es gab bisher fünfmal Silber und achtmal Bronze.

Kathrin Zettel ist nach Materialtüftelei ("Haben am Schuh was verändert") und gutem Training in der Heimat - allerdings auf vereister Piste - mit viel Zuversicht nach Russland gereist.

Team steht nach Trainerentscheid

"Die Saison ist ganz und gar nicht wie von mir erhofft oder vorgestellt gelaufen. Ich war in beiden Disziplinen nicht stark. Ich habe keinen Druck", sagte die Niederösterreicherin, die bei ihren bisherigen zwei Olympischen Spielen als jeweils Kombi-Vierte knapp an Edelmetall herangekommen war.

Das rot-weiß-rote Aufgebot komplettieren Elisabeth Görgl und Michaela Kirchgasser, mit lediglich 21 bzw. 8 Punkten sind beide in dieser Saison in dieser Disziplin noch nicht in Schwung gekommen.

Die mit Super-Kombi-Silber und Super-G-Bronze zweifache Medaillengewinnerin Nicole Hosp hätte in der ÖSV-internen Qualifikation eine Chance auf einen Startplatz gehabt.

Jedoch waren die Zeitläufe am Montag wegen Nebels abgesagt worden, weshalb ein Trainerentscheid gefällt wurde.

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