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Hej från Sverige! 

Nachdem ich dank Anna Fenninger, Hannes Reichelt und Co. ohnehin im Wintersport-Fieber bin und gefühlte 40 Grad Betriebstemperatur habe, passt es perfekt, dass direkt im Anschluss an die Alpine die Nordische Ski-WM stattfindet. 

Wintersport und Schweden – das sollte passen, habe ich mir gedacht und bin deshalb mit hohen Erwartungen an den Veranstalter bzw. das Veranstalterland gereist. Gut, dass nach dem Flug von Wien nach Stockholm in der Hauptstadt nicht großartig die Werbetrommel gerührt würde, war abzusehen. 

Dass allerdings auf dem ganzen Weg nach Falun keine Werbung für das wintersportliche Großereignis zu sehen war, kam dann doch überraschend. Wobei es eine Ausnahme gab. Hopers, eine 6.000-Einwohner-Stadt zwischen Gävle und Falun, warb als „finnisches Dorf“ und rührte mit finnischen Flaggen für die Titelkämpfe. 

In Falun selbst herrscht vorerst noch keine Euphorie. „Die Menschen sind enttäuscht“, erklären Eamonn und Ulla, die uns freundlicherweise ihr Haus für zwei Wochen überlassen. „Hier sollten auch Schanzen für den Nachwuchs entstehen, doch nach dem WM-Zuschlag passierte nichts mehr.“ 

Hopfen und Malz sind allerdings nicht verloren, denn schließlich gibt’s ja auch noch Langlauf-Loipen und auf diesen fühlen sich die Schweden deutlich wohler. Am Samstag, wenn die beiden Skiathlons stattfinden, ist das Stadion bereits ausverkauft. 

Wenn die Schweden dann vielleicht noch eine Medaille holen, bricht hoffentlich auch hier das Fieber aus, das ich mir erhofft hatte.

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