Hölzl schafft Quali sicher

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Hölzl mit sicherer Quali - Iraschko-Stolz ist unzufrieden

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Nicht nach Wunsch ist für Daniela Iraschko-Stolz ihr Sprung in der Damen-Qualifikation bei der Nordischen Ski-WM in Falun verlaufen.

Sie sei viel zu früh abgesprungen, ärgerte sich die Weltcup-Führende nach der Landung bei 87,5 m.

Sie war wie Eva Pinkelnig (84,5) und Jacqueline Seifriedsberger (87,5) fix qualifiziert. Chiara Hölzl (88) sicherte sich als Fünfte einen Startplatz für Freitag (17.00).

Iraschko-Stolz "versemmelt" ihren Sprung

Iraschko-Stolz fällt die Umstellung von der völlig konträren Schanze in Ljubo, wo sie am Sonntag ex aequo mit der Japanerin Sara Takanashi gewonnen hatte, nach wie vor schwer.

"Das zipft mich an, dass ich den Sprung so versemmelt habe und mit diesem Gefühl schlafen gehen muss", sagte die Olympia-Zweite am Donnerstagabend.

Mit einer Videoanalyse sollte sich aber die Wende zum Besseren einstellen, hoffte sie. "Denn eigentlich taugt mir die Schanze, es wundert mich, dass ich noch nicht so gut zurechtkomme."

Eva Pinkelnig testete noch Material und maß der geringeren Weite keine Bedeutung bei. "Zählen tut's morgen", meinte die Vorarlbergerin.

Höchstweite für Henrich aus Kanada

Seifriedsberger holte sich nach vorangegangenen Problemen Selbstvertrauen. "Ich bin froh, dass doch noch ein guter Sprung rausgekommen ist, jetzt freue ich mich auf den Wettkampf", sagte die WM-Dritte von 2013.

Die Salzburgerin Hölzl, die Dritte der Junioren-WM, bilanzierte nach ihrem Sprung recht zufrieden. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Ich habe ein gutes Gefühl für den Wettkampf."

Co-Favoritin Takanashi kam ebenso wie Titelverteidigerin Sarah Hendrickson (USA) auf 87 m, das Duo blieb damit hinter Iraschko-Stolz. Die Tageshöchstweite ging mit 92 m auf das Konto der Qualifikationssiegerin Taylor Henrich aus Kanada.

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