Russland schaltet Schweden aus

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Unbesiegte Russen wollen Revanche für Olympia-Aus

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Russland und Finnland bestreiten das Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft in Minsk.

Die russische Auswahl entthronte am Samstag im WM-Halbfinale Titelverteidiger Schweden mit 3:1 (2:1,1:0,0:0) und greift damit am Sonntag nach dem 27. WM-Titel. Finnland siegte anschließend gegen Tschechien mit 3:0 (1:0,1:0,1:0).

Russland gilt als Favorit

Damit bietet sich den Russen die Chance zur Revanche für das bittere Viertelfinal-Aus vor gut drei Monaten bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, als Finnland mit einem 3:1 den Goldhoffnungen der Gastgeber ein jähes Ende bereitet hatte.

Bereits in der Vorrunde der WM waren beide Teams aufeinandergetroffen. Russland hatte sich da mit 4:2 durchgesetzt.

Die "Sbornaja" gilt mit dem neuen Trainer Olegs Znaroks als Favorit, Ovechkin und Co. haben jedes der bisher neun Spiele gewonnen und sind in Abwehr und Angriff die Nummer 1.

Sie könnten die Leistung von Helsinki 2012 wiederholen, als sie alle zehn Matches gewonnen hatten. Die Finnen, die in der Vorrunde drei Niederlagen kassiert hatten, dürfen indes auf ihren dritten WM-Titel hoffen, zuletzt hatten sie 2011 triumphiert.

Blitzstart half Schweden nicht

Dem neunfachen Weltmeister Schweden, der vor einem Jahr im Finale gegen die Schweiz triumphiert hatte, nutzte in der Minsk-Arena auch ein Blitzstart nichts. Oscar Möller brachte die Skandinavier nach nur 19 Sekunden in Führung.

Doch schon im ersten Drittel drehte Topfavorit Russland die Partie und ging durch Sergei Plotnikov (14. Minute) und Sergei Shirokov (18.), der bei seinem Treffer einen Verteidiger als Sichtschutz nahm und Nilsson im Tor der Schweden damit überraschte, mit 2:1 in Führung.

Im zweiten Abschnitt baute Anton Belov (32.), nachdem die Schweden einen Rebound nicht aus der eigenen Zone brachten, den Vorsprung für die "Sbornaja" weiter aus. "Unser Team hat Charakter", sagte ein zufriedener Znaroks nach der Partie.

Rinne hielt seinen Kasten sauber

Finnland ging durch Tore von Jori Lehterä (9.) sowie Jarkko Immonen (32./Powerplay) mit 2:0 in Führung. Die Tschechen versuchten alles, um zurück in die Partie zu kommen, doch mit Fortdauer des Spiels schwand die Hoffnung von Jagr und Co. merklich.

Als man schließlich in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, war es erneut Lehterä, der in der 60. Minute ins leere Tor der Tschechen traf und den 3:0-Endstand fixierte. Pekka Rinne im Tor der Finnen konnte alle 20 Schüsse auf sein Tor parieren und feierte, nach dem 2:0-Sieg gegen Gastgeber Weißrussland in der Gruppenphase, sein zweites Shutout im Turnier.

Im Viertelfinale hatten die Nordeuropäer überraschend Olympiasieger Kanada (3:2) ausgeschaltet. Sie bestreiten nun ihr neuntes WM-Finale (Titel 1995 und 2011) und treffen da erstmals auf Russland.

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