Islanders: Rückschlag im Kampf um die Playoffs

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Sucht man in der Tabelle der Eastern Conference nach den Klubs der NHL-Österreicher, so muss man am unteren Ende schauen.

Andreas Nödl steht mit Carolina auf dem letzten Platz, Andreas Nödl ist mit den New York Islanders Vorletzter, punktgleich mit Thomas Vaneks Buffalo Sabres.

Kurios: Der Abstand zwischen den Toronto Maple Leafs auf Platz 8 und also auf dem letzten Playoff-Spot und den Sabres oder Islanders beträgt „nur“ zehn Punkte.

Selbst Carolina hat mit zwölf Punkten Rückstand noch eine Mini-Chance auf die Post-Season.

Bittere Heim-Niederlage

Dafür müssen aber Siege her, vor allem in den Duellen mit direkten Konkurrenten.

Den Islanders ist das in der Nacht auf Freitag nicht gelungen, gegen die Montreal Canadiens gab es eine 2:4-Niederlage.

Noch dazu vor heimischer Kulisse im Nassau Veterans Memorial Coliseum.

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Erster Karriere-Hattrick

„Man of the Match“ war Max Pacioretty, der den ersten Hattrick seiner Karriere und den 36. insgesamt in dieser Saison erzielte.

Der Left Wing feuerte zehn Schüsse auf den Kasten von Islanders-Goalie Evgeni Nabokov ab.

Bereits nach 1:23 Minuten im ersten Drittel brachte Pacioretty die Gäste mit seinem ersten Versuch in Führung.

Vor den Augen seiner Freunde

Auf der anderen Seite verzweifelten die Stürmer der Franchise aus dem „Big Apple“ an Schlussmann Carey Price.

„Er hat uns mit seinen wirklich sensationellen Saves gepusht“, war die starke Leistung der Nummer 31 im Canadiens-Tor für Matchwinner Pacioretty eine zusätzliche Motivationsspritze.

Nach 9:30 Minuten im zweiten Drittel, also fast genau zur Hälfte der Partie, erhöhte der 23-Jährige, der aus Connecticut stammt und vor Freunden und Familie groß aufspielte, auf 2:0.

Aufholjagd kommt zu spät

Die Islanders, die erstmals in dieser Saison eine positive Bilanz schaffen hätten können, kamen im Schlussabschnitt noch einmal zurück in die Partie, allerdings zu spät.

Nachdem Scott Gomez die Canadiens mit 3:0 in Führung geschossen hatte, verkürzte Matt Moulson nach 17:19 Minuten im Powerplay auf 1:3.

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48 Sekunden später war Mark Streit zur Stelle, aber es reichte nicht. Denn es war wieder Pacioretty, der mit einem Empty-Netter in der Schlusssekunde alles klar machte.

Grabner geht leer aus

„Wir hätten schon im zweiten Drittel unsere Chancen nützen müssen, dann wäre die Partie anders verlaufen. Aber so ist es einfach nur enttäuschend“, sprach aus Streit nach der Schlusssirene der Frust.

Auch PA Parenteau verstand danach die Welt nicht mehr. „Es ist schön langsam wirklich frustrierend. Wieder sind wir mit dem ersten Schuss in Rückstand geraten, das tut weh.“

Michael Grabner stand 14:23 Minuten auf dem Eis und feuerte zwei Torschüsse ab, blieb aber ohne Scorerpunkt.

Montreal zog mit dem Sieg in der Tabelle an den Islanders vorbei und liegt jetzt auf Rang 11, die Islanders rutschen zurück auf Rang 14.

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