Pittsburgh erzwingt dank Marc-Andre Fleury Spiel sechs

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Die Nashville Predators schalten die Detroit Red Wings in der Best-of-seven-Serie 4:1 aus und stehen als erstes Team im Semifinale der Western Conference.

Den Hausherren reicht in Spiel fünf ein 2:1-Erfolg zum Aufstieg.

Radulov bringt Nashville nach 16 Minuten in Front, Hudler gleicht im zweiten Drittel aus.

Das entscheidende Tor gelingt Legwand nach nur 13 Sekunden im Schlussdrittel.

Predators steigen auf Euphoriebremse

Für Nashville ist es zudem ein Prestigeerfolg gegen den elffachen Champion aus Detroit.

Erstmals überhaupt konnte das Team die Saison vor dem Rivalen in der Central Divison beenden, nun wurden die Red Wings sogar in den Playoffs ausgeschaltet.

"Es ist aber noch nicht Zeit, um zu jubeln", steigt Stürmer Alexander Radulov auf die Euphorieberemse. "Ich meine, es ist ja erst die erste Runde."

Resignation bei den Red Wings

Detroit-Coach Mike Babcock stuft Spiel fünf als das schwächste seines Teams ein und spricht davon, dass eine 1:4-Niederlage in der Serie alles andere als knapp ist.

Die Predators sicherten sich schlussendlich mit drei Siegen in Serie den Aufstieg und ließen in diesen lediglich vier Gegentore zu. Dementsprechend stolz sind die Spieler auf den Erfolg.

"Es ist wirklich speziell, diese Cracks zu schlagen", stellt David Legwand klar.

Nun heißt es zurücklehnen und abwarten, wer sich Nashville in der kommenden Runde in den Weg stellt.

Pittsburgh zittert sich in Spiel sechs

Während die Saison für die Red Wings gelaufen ist, sind die Pittsburgh Penguins im Conference-Viertelfinale gegen die Philadelphia Flyers noch nicht abzuschreiben.

Die "Pens" stellen mit einem 3:2-Heimsieg in der Playoff-Serie auf 2:3 und erzwingen Spiel sechs.

Die Flyers führen durch Treffer von Carle und Hartnell bzw. Sullivan bereits nach dem ersten Drittel mit 2:1, im zweiten Abschnitt besorgen aber Staal und Kennedy den 3:2-Endstand für Pittsburgh.

Nach zwei Siegen in Folge lebt für Crosby und Co. wieder die Chance auf die Conference-Semifinals.

Fleury lässt die "Pens" doch noch vom Aufstieg träumen

Mann des Abends ist Goalie Marc-Andre Fleury, der beim glücklosen Anlaufen der Flyers im Schlussdrittel die Übersicht bewahrt und in dieser Phase zwölf von insgesamt 24 Schüssen entschärft.

"Er hat ihnen das Spiel gewonnen, ganz einfach", stellte Flyers-Stürmer Scott Hartnell klar, der Fleury nur einmal bezwingen konnte.

Auch von den eigenen Mitspielern erntet der Goaltender nach dem wichtigen Sieg Lob.

"Er hat definitiv den Unterschied in diesem Spiel ausgmeacht. In dieser Phase des Jahres brauchst du so etwas und er war heute ganz wichtig für uns", meint Sydney Crosby.

Somit zog Pittsburgh erneut den Kopf aus der Schlinge. Ob die Chance auf den Aufstieg tatsächlich noch besteht, wird sich in Spiel sechs weisen.

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