Crosby-Hattrick beschert Penguins 2:0-Führung

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Ein überragender Sidney Crosby schießt die Pittsburgh Penguins in den NHL-Playoffs Richtung Conference-Finale.

Im 2. Spiel der "Best-of-Seven"-Serie gelingt dem 25-Jährigen gegen die Ottawa Senators ein Hattrick - drei seiner Schüsse auf das Senators-Tor finden den Weg ins Netz.

Nach den zwei Heimsiegen der Penguins steigen Spiel 3 und 4 am Sonntag bzw. Mittwoch in Kanadas Hauptstadt Ottawa.

PITTSBURGH PENGUINS - OTTAWA SENATORS

Pittsburgh Penguins - Ottawa Senators 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) - Serie 2:0

Tore: 1:0 Crosby (4.), 1:1 Turris (14./PP), 2:1 Crosby (17.), 3:1 Crosby (22./PP), 3:2 Greening (22.), 4:2 Morrow (29.), 4:3 Pageau (43.).

Was für eine Show von Sidney Crosby und vielleicht ein gutes Omen für sein Team! Der Center der Pens erzielt beim 4:3-Heimsieg gegen die Senators seinen ersten Playoff-Hattrick seit 2009. Auch damals schoss er seine Pens in der Serie mit 2:0 in Führung und am Ende gewannen die Pens den Stanley Cup.

Der Superstar ist von Beginn an hellwach und trifft binnen 21:15 Minuten drei Mal. Damit sind die Weichen für Pittsburgh schnell auf Sieg gestellt. Ottawas Goalie Craig Anderson fährt anschließend entnervt vom Eis. Erstmals seit März 2012 muss Anderson seinem nachfolger Platz machen. Robin Lehner pariert 20 Schüsse auf sein Gehäuse und muss nur noch einen Gegentreffer zulassen.

Die nächsten beiden Duelle der "Best-of-7"-Serie steigen in Kanadas Hauptstadt.

Crosby ist nach der 2:0-Führung erleichtert und erklärt: "Auf eigenem Eis willst du immer besonders gut spielen. Wir haben das gemacht und zwei Siege geholt, aber wir wissen auch, dass die Serie noch härter für uns wird."

Crosby erreicht in seiner 75. Playoff-Partie übrigens die 100-Scorerpunkte-Marke. Nur vier Spieler in der NHL-Playoff-Geschichte erreichten den Wert mit weniger Partien.

Ottawas Verteidiger Chris Phillips meint nach der Niederlage: "Crosby ist einer der besten Spieler der Welt und wenn man ihm genug Zeit und Raum lässt, dann führt er dich vor. Das ist heute passiert. Wir haben ihn einfach zu viel walten und schalten lassen."

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