NHL-Legionäre verlieren

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Drei Niederlagen für NHL-Legionäre

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Für die Österreicher-Klubs setzt es am Samstag in der NHL durch die Bank Niederlagen. Zudem bleiben alle drei ÖEHV-Legionäre an diesem Abend ohne Scorerpunkt.

Am knappsten an einem Sieg sind noch die Buffalo Sabres, die sich den Winnipeg Jets vor eigenem Publikum erst in der Overtime mit 1:2 geschlagen geben müssen.

Carolina ist in Nashville (2:5) eben so chancenlos, wie die New York Islanders in Phoenix (1:5).

Knappe Niederlage von Buffalo

In Buffalo bringt Tyler Myers (31.) die Sabres im Powerplay sogar in Führung. Doch nach einer Strafe gegen Vanek (Hooking) und Jordan Leopold gelingt den Jets aus einer 3-gegen-5-Situation durch Blake Wheeler fünf Sekunden vor Ende des zweiten Drittels der Ausgleich.

Backup-Goalie Jhonas Enroth hält Buffalo mit 39 Saves innerhalb der regulären Spielzeit im Rennen, doch in der Overtime muss er nach nur 57 Sekunden einen Schuss von Johnny Oduya passieren lassen.

Dabei wäre Ville Leino in der Vorschlussminute beinahe noch der Siegtreffer für Buffalo gelungen: Er stochert Jets-Keeper Ondrej Pavelec den Puck zwischen den Beinen durch, doch die Schiedsrichter geben das Tor nicht.

"Ich hatte ihn schon zwischen meinen Schonern. Es war kein Tor, weil schon abgepfiffen war", erklärt Pavelec nach dem Spiel.

Doan erlegt Islanders

Wesentlich deutlicher fällt die Niederlage der Islanders in Phoenix aus. Nur ein Drittel lang können die Gäste mithalten. Shane Doan (2.) bringt die Gastgeber in Führung, Frans Nielsen gleicht im Powerplay nach exakt zehn Minuten aus.

Im zweiten Drittel sieht das Grabner-Team aber kein Land mehr: Doan und Taylor Pratt sorgen dafür, dass die Partie nach 24 Minuten vorentschieden ist. Oliver Ekman-Larsson (35.) und Doan mit seinem dritten Treffer (für den 35-Jährigen der erste Hattrick seiner Karriere) in der letzten Minute sorgen für den Endstand.

"Ich bin nicht enttäuscht über mangenlden Einsatz meiner Jungs. Sie tun alles in ihrer Macht stehende um ihre Chancen zu nutzen. Wir haben momentan aber einfach eine harte Zeit", lautet das resignierende Fazit von Islanders-Coach Jack Capuano.

Hurricanes gehen unter

Ebenfalls harte Zeiten haben die Carolina Hurricanes. Für das Team von Andreas Nödl setzt es in Nashville die eine deutliche 2:5-Niederlage. Nödl steht rund zehn Minuten am Eis und kassiert eine Zwei-Minuten-Strafe.

Nach Toren von Shea Weber (10.), Craig Smith (14./PP) und zweimal Patric Hornqvist (38./P, 47./PP) liegen die Gäste bereits mit 0:4 hinten ehe sie aufwachen. Jay Harrisons Doppelpack (49., 58./PP) kommt zu spät für Carolina.

Iginla feiert 500. NHL-Tor

Ein Jubiläum gibt es in Calgary: Jarome Iginla trifft beim 3:1-Sieg seiner Flames gegen die Minnesota Wild in der 49. Minute zum 2:0 und verwandelt die Halle damit in ein Tollhaus.

Der Grund? Es ist Iginlas 500. Tor in der NHL. Der Kanadier knackt als 42. Spieler der Geschichte diese magische Marke.

"Es ist ein nahezu gesegneter Moment! Dieser große Moment und diese Erinnerung wird für immer mit mir sein", erklärt der Jubilar nach dem Spiel.

Briere mit Hattrick

Eine Show der Extraklasse liefert Philadelphias Danny Briere ab: Der Flügelstürmer erzielt beim 3:2-Sieg der Philadelphia Flyers gegen die Ottawa Senators alle drei Tore. Der Game-Winner gelingt ihm nur fünf Sekunden vor Ende der Overtime.

Die Detroit Red Wings machen in Toronto einen 0:3-Rückstand nach nur einem Drittel wett, ehe Joffrey Lupul in der 48. Minute doch noch das Siegtor für die Maple Leafs gelingt.

In der Central Division setzt sich damit St. Louis an die Spitze, das die Colorado Avalanche daheim mit 4:0 vom Eis fegt.

Canucks revanchieren sich bei Bruins

Das Spitzenspiel des Tages steigt aber in Boston, wo die Bruins die Vancouver Canucks zur heißen Revanche für das verlorene Stanley-Cup-Finale bitten.

Den Kanadiern gelingt tatsächlich die Revanche! Nach 27 Minuten noch 1:2 zurück, tragen sich Alexandre Burrows (36.), Henrik Sedin (40.) und Cody Hodgson (42.) jeweils im Powerplay in die Torschützenliste ein.

David Krejcis Anschlusstreffer (42.) können die Bruins keinen weiteren Treffer folgen lassen und verlieren schließlich mit 3:4. Vancouver bleibt damit die Nummer eins im Westen, Boston hält in der Eastern Conference weiterhin Platz zwei.

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