Bitterer Abend für ÖEHV-Cracks

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ÖEHV-Angreifer kassieren Heim-Niederlagen

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Enttäuschender Abend für Österreichs NHL-Cracks. Sowohl Michael Grabner als auch Andreas Nödl verloren mit ihren Teams vor heimischer Kulisse.

Die New York Islanders verzweifelten gegen die Winnipegs Jets an Torhüter Ondrej Pavelec, die Folge war eine 0:3-Niederlage.

Knapper verlief die Begegnung in Philadelphia, dennoch mussten sich die Flyers im Shootout mit 3:4 den New Jersey Devils geschlagen geben.

Während die Detroit Red Wings (4:1 gegen Calgary) ihre Talfahrt fortsetzten und die sechse Pleite in Serie kassierten, bleiben die Edmonton Oilers (3:0 in Los Angeles) weiterhin das Maß der Dinge in der Western Conference.

Im Osten übernahmen die Toronto Maple Leafs dank eines 4:1-Erfolgs bei den Columbus Blue Jackets die Tabellenführung, da die Pittsburgh Penguins in San Jose mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren.

Goalie entnervte die Islanders

Die Islanders liefen bislang ihren Erwartung hinterher, das setzte sich gegen die Jets fort. Bereits nach 4:21 Minuten sorgte Evander Kane für den ersten Tiefschlag. Zwar erzeugten Grabner und Co. Druck, nur die Scheibe wollte einfach nicht ins Netz. Auch weil Pavelec eine herausragende Performance zeigte.

„Wir haben 19 Schüsse geblockt, das ist unglaublich. Die Jungs machten im Penalty Killing tollen Job“, lobte der 24-jährige Tscheche ganz bescheiden seine Vorderleute. Head Coach Claude Noel wirkte ob der glänzenden Paraden des „First Stars“ wenig überrascht: „So hat er seit einigen Partien gespielt. Kann er diesen Level halten, wird er zu unserem Trumpf werden.“

Im Schluss-Abschnitt sorgten Johnny Oduya und Alexander Burmistrov per Empty-Net-Goal für den Endstand. Grabner bekam 13:29 Minuten Eiszeit, konnten mit seinen zwei Schüssen allerdings nichts bewirken.

„Im Training den ersten Schritt machen“

Für die „Isles“ war es die sechste Niederlagen en suite, nur die Boston Bruins stehen noch schlechter da. „Es ist wichtig, die Fehler der letzten Spiele auszumerzen. Wir müssen mit erhobenem Haupt das Eis betreten. Im Training gilt es den ersten Schritt zu machen“, betonte Right Wing Brian Rolston.

Flyers mussten sich Devils erst im Penaltyschießen geschlagen geben

Nur unwesentlich besser erging es den Philadelphia Flyers. Nach hartem Kampf gegen die New Jersey Devils hatte man im Shootout das Nachsehen. Andreas Nödl und Co. reichte dabei eine 2:0- und 3:2-Führung nicht zum Heimsieg - der Wiener war 9:25 Minuten im Einsatz.

„Rückblickend haben wir die Begegnung im Mittel-Drittel verloren. Wir waren gedanklich zu langsam, hatten viele Turnovers. Im dritten Abschnitt präsentierten wir uns besser. New Jersey zeigte eine starke Leistung“, analysierte Betreuer Peter Laviolette.

Devils besiegen Flyers im Shootout

Trotz schwachen zweiten 20 Minuten konnten die Flyers dank eines Doppelschlags erstmals auf dem Scoreboard anschreiben. Zac Rinaldo und Claude Giroux sorgten für Jubel im Wells Fargo Center, der jedoch nicht lange anhielt. Denn Zach Parise sowie Adam Henrique lieferten die passende Antwort.

Im Schluss-Drittel verwandelte Maxime Talbot einen Penalty, doch erneut konnten die Gäste diesen Rückstand durch David Clarkson wettmachen. Nach torloser Overtime fiel die Entscheidung letztlich im Shootout, wo Patrik Elias zum Matchwinner wurde.

„Genau dieses Spiel wollen wir durchziehen. In der Liga bekommst du zumeist das, was du verdienst. Und wir haben uns diesmal zwei Punkte verdient“, zeigte sich Coach Peter DeBoer nach den jüngsten drei Niederlagen der Devils erleichtert.

Die Flyers rangieren mit sieben Siegen in 13 Spielen auf Platz vier im Osten. An der Spitze der beiden Conferences thronen weiterhin die Überraschungs-Franchises aus Toronto und Edmonton.

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