Nödl-Assist bei Carolina-Sieg

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Doppeltes Erfolgserlebnis für Andreas Nödl. Nicht nur, dass er mit den Carolina Hurricanes beim amtierenden Stanley-Cup-Sieger Boston Bruins einen 3:0-Erfolg einfährt, bereitet der Wiener auch noch das dritte Tor durch Brandon Sutter vor.

Dabei ist es nicht die Offensive, die gegen die Nummer zwei des Ostens zu brillieren weiß. Mit 47 gehaltenen Schüssen auf sein Tor, ist Carolina-Schlussmann Cam Ward der überragende Mann in den Reihen des Auswärtsteams.  Bereits im ersten Drittel lassen ihn seine Kameraden ziemlich im Stich, die Bruins schießen insgesamt 22 Mal auf das gegnerische Tor.

Bostons Angstgegner

Im Mitteldrittel fängt sich die Abwehr, um im Schlussdrittel die Arbeit wieder ganz dem Torhüter zu überlassen. Doch dieser scheint an diesem Abend für keinen Boston-Spieler überwindbar zu sein. Alle Cracks der Heimmannschaft versuchen sich im Abschluss, doch Ward ist nicht zu bezwingen. Während hinten die Null steht sorgen Eric Staal in Minute 12, Tuomo Rutu (36.) im Mitteldrittel und der schon erwähnte Sutter für die nötigen Tore zum Sieg über die Bruins.

Carolina ist für den amtierenden Stanley-Cup-Sieger ohnehin so etwas wie der Angstgegner.

"Es ist kein Geheimnis, dass Boston der amtierende Champion ist und wir sie nun schon vier Mal geschlagen haben. Das ist ein großes Kompliment an unsere Mannschaft. Aber wir müssen gegen jedes Team wie gegen Boston auftreten. Es sieht aus, als ob sie immer das Beste aus uns herausholen", so der "Man oft he Match" Cam Ward.

Zufrieden mit der Leistung

Neben der Teamleistung ist der Torhüter natürlich auch mit seinem persönlichen Auftritt zufrieden.

"Ich fühlte mich wirklich gut. Ich hatte immer das Gefühl den Puck gut zu sehen und habe auch nicht zu viele Rebounds zugelassen. Nach so einem ersten Drittel mit einer 1:0-Führung in die Pause zu gehen, fühlte sich schon gut an und im zweiten Abschnitt haben wir dann auch besser gespielt."

Ebenfalls Grund zum Jubeln haben die Detroit Red Wings. Im Spitzenspiel gegen den ersten Verfolger im Westen, die Vancouver Canucks, setzt sich die Mannschaft aus der Autostadt mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Die entscheidenden Treffer im Shootout erzielen Pavel Datsyuk und Jiri Hulder.

Gagner ist an allen acht Treffern beteiligt

Gagner nicht zu stoppen

Ein wahres Schützenfest ereignet sich in Edmonton, wo die Heimmannschaft die Chicago Blackhawks nach einem 0:2-Rückstand noch mit 8:4 vom Eis fegt. Mann des Abends ist Stürmer Sam Gagner.

Nachdem er bereits den Anschlusstreffer durch Taylor Hall vorbereitet, erzielt er den Ausgleich zum 2:2 persönlich. Auch zur Führung im Powerplay durch Ryan Whitney assistiert der 22-jährige Center. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste trägt sich erneut Gagner in die Schützenliste ein. Der Kanadier lässt noch zwei weitere Tore und Assists folgen, sodass er bei allen acht Treffern Edmontons seinen Schläger im Spiel hat.

Gagner ist erst der elfte Spieler in der NHL, dem das Kunststück gelingt, acht Punkte in einem Spiel zu erzielen.

„Ich denke, das ist die einzige Situation, in welcher man meinen Namen im selben Atemzug mit diesen Altzeitgrößen nennen wird“, gibt sich Ganger gegenüber NHL-Networks bescheiden, nachdem er mit Wayne Gretzky oder Paul Coffey verglichen wurde, die ebenfalls unter diesen elf Spielern zu finden sind.

Weiters feiern die Flyers zu Hause einen ungefährdeten 4:1-Erfolg über Nashville und Winnipeg einen 2:1-Sieg bei Tampa Bay Lightning. New Jersey behält mit 5:3 gegen Montreal die Oberhand. Minnesota zwingt auswärts Colorado mit 1:0 in die Knie

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