Islanders verlieren ohne Grabner

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Capitals erzwingen Serien-Ausgleich gegen Islanders

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Die ersten Entscheidungen in den Stanley Cup Playoffs stehen unmittelbar bevor.

Chicago setzt sich in Nashville in einem typischen Postseason-Krimi in der 3. Overtime durch und führt ebenso wie Calgary gegen Vancouver mit 3:1 in der "best-of-seven"-Serie. Mit einem weiteren Erfolg kann der Aufstieg in die 2. Playoff-Runde fixiert werden.

Die New York Islanders müssen sich ohne Michael Grabner den Washington Capitals in der Verlängerung 1:2 geschlagen geben und kassieren damit in der Serie den 2:2-Ausgleich.

 

WASHINGTON CAPITALS (#2) vs. NEW YORK ISLANDERS (#3)

Stand in der Serie: 2:2

Spiel 1: Washington Capitals - New York Islanders 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
Spiel 2: Washington Capitals - New York Islanders 4:3 (0:1, 2:2, 2:0)
Spiel 3: New York Islanders - Washington Capitals 2:1 OT (0:0, 1:0, 0:1, 1:0)
Spiel 4: New York Islanders - Washington Capitals - 1:2 OT (1:1, 0:0, 0:0, 0:1)
Spiel 5: Washington Capitals - New York Islanders - Fr., 24.4., 1:00 Uhr (MEZ)
Spiel 6: New York Islanders - Washington Capitals - Sa., 25.4.

Der Villacher Michael Grabner sitzt auch im 2. Heimspiel der Islanders gegen die Washington Capitals nur auf der Tribüne.

Von dort aus sieht der 27-Jährige eine ausgeglichene Partie, die am Ende Nicklas Bäckström mit seinem 3. Tor in der Playoff-Serie zugunsten der Capitals entscheidet. Der Schwede trifft nach 11:09 der Verlängerung zum 2:1-Erfolg und Washington stellt damit die "best-of-seven"-Serie auf 2:2.

In Spiel 4 gehen erstmals in der Serie die Capitals in Führung. Superstar Alex Ovechkin (14.) erzielt nach Vorarbeit von Carlson und Bäckström das 1:0.

Ausgleich knapp vor Pausensirene

13 Sekunden vor der Pausensirene schafft Casey Cizikas den Ausgleich zum 1:1. In der Folge stehen die Torhüter im Mittelpunkt. Caps-Goalie Braden Holtby pariert insgesamt 37 Schüsse, der slowakische Torhüter der Islanders, Jaroslav Halak, verbucht 30 Saves.

Während in Spiel 3 die Hausherren nach nur 15 Sekunden der Overtime den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielen, sind in Spiel 4 die Gäste glücklicher.

Bäckström dankt Ward

Bäckström schafft nach 11:09 Minuten das 2:1 und weiß, bei wem er sich bedanken muss: "Joel Ward hat dem Goalie ideal die Sicht genommen. Ohne ihn hätte ich nicht getroffen. Ich würde sagen, es war sein Treffer."

Islanders-Coach Jack Capuano konnte kaum glauben, dass seine Mannschaft wieder ein Gegentor kassierte, nachdem ein Spieler, in diesem Fall John Tavares, ohne Stock spielen musste.

"Ich habe so etwas ehrlich gesagt noch nie erlebt. Ich glaube nicht, dass er geschossen hätte, wenn Johnny seinen Stock noch gehabt hätte", so der Trainer, der darauf anspielte, dass Washington in Spiel 2 bei zwei Treffern von gebrochenen Stöcken der Islanders-Cracks profitierten.

NASHVILLE PREDATORS (#2) vs. CHICAGO BLACKHAWKS (#3)

Stand in der Serie: 1:3

Spiel 1: Nashville Predators vs. Chicago Blackhawks 3:4 2. OT (3:0, 0:3, 0:0, 0:0, 0:1)
Spiel 2: Nashville Predators vs. Chicago Blackhawks 6:2 (2:1, 1:1, 3:0)
Spiel 3: Chicago Blackhawks vs. Nashville Predators 4:2 (1:1, 3:1, 0:0
Spiel 4: Chicago Blackhawks vs. Nashville Predators - 3:2 3. OT (1:1, 0:1, 1:0, 1:0)
Spiel 5: Nashville Predators vs. Chicago Blackhawks - Fr., 24.4., 3:30 Uhr (MEZ)

What! A! Game!

Wer dachte, dass die Predators und die Blackhawks das Eröffnungs-Spiel der Serie nicht toppen können, wurde eines Besseren belehrt.

Ging es in Spiel 1 nämlich in die zweite Overtime, wurde Spiel 4 erst in der dritten Verlängerung nach insgesamt 101 Minuten entschieden.

Verteidiger Brent Seabrook bezwang Pekka Rinne, dem die Sicht verdeckt war, mit einem Schlagschuss und beendete damit die längste Partie in der Geschichte der Predators.

"Es war eine lange Partie, es ist schon spät", so der Torschütze. "Ein gutes Gefühl, die Partie zu beenden."

Blackhawks bleiben immer dran

Der Treffer fiel mit dem 100. Schuss in der Partie, Blackhawks-Goalie stoppte 50 Schüsse, Rinne konnte 45 Mal abwehren.

Wie schon zuvor in der Serie zeigten die Blackhawks enorme Comeback-Qualitäten, Antoine Vermette (14.) und Brandon Sad (52.) konnten die Führungstreffer durch Wilson (12.PP) und Neal (38.) jeweils ausgleichen.

"Jedes Spiel war bislang eng, es ist eine sehr ausgeglichene Serie", so Chicagos Coach Joel Quenneville. "Das Momentun ändert sich quasi von Shift zu Shift. 

TAMPA BAY LIGHTNING (#2) vs. DETROIT RED WINGS (#3)

Stand in der Serie: 1:2

Spiel 1: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)
Spiel 2: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings - 1:5 (0:1, 0:3, 1:1)
Spiel 3: Detroit Red Wings vs. Tampa Bay Lightning - 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Spiel 4: Detroit Red Wings vs. Tampa Bay Lightning - Fr., 24.4., 1:00 Uhr (MEZ)
Spiel 5: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings - Sa., 25.4.

Heute haben wir wie ein richtiges Hockey-Team ausgesehen!"

Detroits Coach Mike Babcock war nach dem 3:0-Sieg und der damit verbundenen 2:1-Serien-Führung äußerst zufrieden mit seiner Mannschaft.

"Wir sind eisgelaufen, das haben wir in den Spielen zuvor nicht gemacht. So konnten wir ihre Verteidiger vor Probleme stellen."

Mrazek mit Shutout

Petr Mrazek, der erneut den Vorzug vor Jimmy Howard erhielt, stoppte alle 22 Schüsse auf sein Tor und feierte sein erstes Playoff-Shutout.

Seine besten Paraden zeigte der Goalie in der Enphase der Partie, als er bei einem Shorthander-Breakaway von Brian Boyle das bessere Ende für sich hatte und auch zur Stelle war, als Tampa Ben Bishop für einen sechsten Feldspieler opferte.

Pavel Datsyuk brachte die Red Wings schon früh auf die Siegerstraße, als ein Schlagschuss von Tomas Tartar von seinem Knöchel abgefälscht wurde.

Tampa trauert Chancen nach

"Die Scheibe ist einmal extrem gücklich für sie gesprungen, mehr haben sie nicht gebraucht", so Tampas Coach Jon Cooper, der einigen vergebenen Chancen nachtrauerte.

So traf unter anderem Tyler Johnson während einer 5:3-Überzahl im zweiten Drittel freistehend nur die Latte. "Diese Unterzahl zu überstehen war wichtig", wusste Mrazek. "Danach glitt das Spiel immer mehr in unsere Richtung."

Überhaupt zeigten sich die Red Wings bärenstark mit einem Mann weniger auf dem Eis, die "Bolts" konnten keine ihrer sechs Möglichkeiten in ein Tor ummünzen.

Detroit nutzte hingegen die vierte Überzahl-Situation, als Riley Sheahan (47.) nach schöner Vorarbeit von Justin Abdelkader auf 2:0 erhöhte. Luke Glendening traf noch ins leere Tor.

"Wir sind glücklich mit der Art, wie wir heute aufgetreten sind, wir haben einige Chancen kreiert, die Defense war stark und Mrazek hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert", resümierte Sheahan.

VANCOUVER CANUCKS (#2) vs. CALGARY FLAMES (#3)

Stand in der Serie: 1:3

Spiel 1: Vancouver Canucks vs. Calgary Flames 1:2 (0:0, 1:0, 0:2)
Spiel 2: Vancouver Canucks vs. Calgary Flames 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
Spiel 3: Calgary Flames vs. Vancouver Canucks - 4:2 (2:1, 0:0, 2:1
)
Spiel 4: Calgary Flames vs. Vancouver Canucks - 3:1 (3:1, 0:0, 0:0)
Spiel 5: Vancouver Canucks vs. Calgary Flames - Fr., 24.4., 4:00 Uhr (MEZ)

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