Rangers verzweifeln an Fleury

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Quick und die Kings gewinnen auch Spiel 2

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In der besten Eishockey-Liga der Welt sind die Playoffs in vollem Gange.

Die Anaheim Ducks müssen sich den Los Angeles Kings erneut geschlagen geben und liegen in der "best-of-seven"-Serie bereits 0:2 zurück.
 
Pittsburgh gewinnt nach dem 3:0-Erfolg vom Vortag auch das dritte Spiel der Serie gegen die New York Rangers zu Null und geht damit erstmals in Führung.

LAOLA1 wirft einen Blick auf alle Partien der zweiten Playoff-Runde:

Pittsburgh Penguins - New York Rangers 2:1

SPIEL 3: New York Rangers vs. Pittsburgh Penguins 0:2

Die Pittsburgh Penguins gewannen Spiel 3 im Playoff-Duell gegen die New York Rangers 2:0 und kassierten damit zum zweiten Mal in Folge kein Gegentor.

Sidney Crosby mit seinem ersten Playoff-Treffer und Jussi Jokinen sorgten für die Tore der Gastgeber, bei denen Torhüter Marc-Andre Fleury mit 35 gehaltenen Schüssen wie schon beim 3:0 einen Tag zuvor zum Matchwinner avancierte. Die Rangers hatten bei drei Stangenschüssen Pech.

"Ich war froh, die Stange war heute ein guter Freund", so Fleury, der nach einem Schuss an die Querlatte von Mats Zucarello im Mitteldrittel seinen Handschuh auszog und die Torumrandung streichelte.

Fleury stellt Rekord auf

Es war das achte Playoff-Shutout von Fleury, der als erster Penguins Goalie überhaupt in zwei Postseason-Spielen hintereinander ohne Gegentreffer blieb.

"Er war heute ohne Zweifel unser bester Mann auf dem Eis", streute ihm auch sein Coach Dan Bylsma Rosen.

In der Nacht auf Donnerstag haben die Rangers die Chance, in der Serie auszugleichen.

Anaheim Ducks - Los Angeles Kings 0:2

SPIEL 2: Anaheim Ducks vs. Los Angeles Kings 1:3

Die Los Angeles Kings setzten sich dank ihres Torhüters Jonathan Quick gegen die Anaheim Ducks mit 3:1 durch und stellten in der "best-of-seven"-Serie damit auf 2:0.

Der 28-jährige US-Amerikaner hielt 36 der auf ihn abgefeuerten Torschüsse, nur Patrick Maroon (10.) konnte ihn im Powerplay bezwingen.

Für die Gäste trafen Marian Gaborik (1.), der sein sechstes Playoff-Tor verzeichnete, sowie Alec Martinez (13.). Dwight King machte kurz vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal alles klar. Die Kings schossen nur 17 Mal auf das Tor von Jonas Hiller.

Ducks-Kapitän genervt

"Ich bin gerade ziemlich genervt", so Ducks-Kapitän Ryan Getzlaf nach dem Spiel. "Wir sind in den Playoffs. Es darf keine Ausreden geben. Wir müssen besser werden, ich muss besser werden und ich erwarte im nächsten Spiel die richtige Antwort von meiner Mannschaft."

Wollen die Ducks die Serie noch drehen, werden sie einen Weg finden müssen, Quick zu bezwingen. Mit gleich viel Mann auf dem Eis warten sie seit dem ersten Drittel in Spiel 1 auf einen Treffer.

"Verkehr vor dem Tor ist wichtig. Heute waren nie in der Nähe des Tores bei Weitschüssen. Das müssen wir ändern", weiß auch Getzlaf, dass sich etwas ändern muss.

Spiel 3 steigt in der Nacht auf Freitag im Staples Center in Los Angeles.

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