Coyotes verhindern Aus - Goalie wird zum Helden

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Phoenix blieb die Höchststrafe im Finale der Western Conference erspart.

Die Coyotes feierten in Spiel vier bei den L.A. Kings den so bitter benötigen 2:0-Sieg. Mit dem Rücken zur Wand stehend, schrieb man in der „Best of seven“-Serie erstmals an.

Im heimischen Staples Center legte die Sensation der NHL-Playoffs los wie die Feuerwehr. Der Achte der Regular Season dominierte vom Auftakt-Bully an mit dem „Sweep“ vor Augen, doch einzig die Gäste durften jubeln.

"Endlich zeigten wir Coyotes Eishockey. Wir agierten mit unheimlichem Einsatz, blockten die Schüsse und leisteten viel Extra-Arbeit", gab Stürmer Ray Whitney das Erfolgsrezept preis.

Kapitän geht mit guten Beispiel voran

Shane Doan bescherte Phoenix bereits nach 14:19 Minuten mit einem Snap-Shot aus spitzem Winkel die Führung. Nach dem Seitenwechsel schnürte er seinen Doppelpack (32.).

"Möglicherweise verzettelte ich mich in den vergangenen Begegnungen mit zu körperlichem Spiel. Ich wurde hingewiesen und das machte sich bezahlt", so der Kapitän, der mit gutem Beispiel voranging.

"Wir hatten häufiger den Puck, drückten mehr Richtung Tor. Wir zogen einfach unser Spiel durch." Zum Sargnagel der Kings avancierte jedoch ein anderer.

Smith stellt Quick in den Schatten

Mike Smith, seines Zeichens "Hexer aus Leidenschaft“, verbuchte teils sehenswerte Saves. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Offensive der Hausherren nicht gerade zielsicher präsentierte.

Von 76 Versuchen mussten "nur" 36 entschärft werden, sechs Powerplays endeten erfolgslos. "Wir ließen uns zu viel Zeit, es war eine schlechte Schuss-Performance", kritisierte Coach Darryl Suter.

Überdies wusste Smith von der Arbeit seiner Vorderleute zu profitieren. Ein ums andere Mal warfen sich die Defender mutig dazwischen.

"Wir gerieten nicht in Panik"

"Wir gerieten trotz unserer Ausgangsposition nicht in Panik. Es bedarf meist Kleinigkeiten, um solche Spiele zu gewinnen", betont Phoenix' Goalie. Gegenüber Jonathan Quick fand diesmal nicht zu gewohnter Dominanz.

Der 26-jährige "König“ hatte zwar mit 21 Schüssen deutlich weniger zu tun, musste sich aber zwei Mal geschlagen geben. Aus dem erhofften Durchmarsch in das Finale um den Stanley Cup wird somit nichts.

Nach acht Siegen in Folge erleidet Los Angeles die erste Pleite, mit der 3:1-Serien-Führung haben sie jedoch noch alle Trümpfe in der Hand.

Dienstag-Nacht kommt dann es zum mit Spannung erwarteten fünften Kräftemessen. Mit dem Publikum im Rücken wollen die Coyotes ein weiteres erzwingen.

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