Grabner feiert ersten Saisonsieg

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Grabner bleibt bei erstem Sieg ohne Punkt

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Die New York Islanders haben den ersten Sieg der Saison eingefahren.

Nach der durchwachsenen Performance im Auftaktspiel gegen die Florida Panthers (0:2) zeigte sich die Mannschaft von Michael Grabner bei 2:1-Erfolg über Minnesota Wild vor allem im ersten Drittel der Partie im Nassau Coliseum stark verbessert.

Der Österreicher blieb beim zweiten Spiel in der noch jungen NHL-Saison ohne Scorerpunkt.

Zwei Assists von Parenteau

Vor 11.000 Zuschauern belohnte Andrew MacDonald nach neun Minuten die gute Anfangsphase des Heimteams im Powerplay und erzielte mit seinem ersten Saisontor die Führung.

Nach einem Schuss von Travis Hamonic kann Wild-Keeper Niklas Backström nur abprallen lassen. PA Parenteau legte die Scheibe zurück und aus dem Hinterhalt  nahm sich MacDonald ein Herz und feuerte den Puck ins Tor.

Auch beim zweiten Treffer der „Isles“ nur 1:40 Minuten später hatte Parenteau seinen Stock mit im Spiel. Wieder legte der Kanadier nach hinten zur blauen Linie ab, wo Mark Streit schon auf das Zuspiel wartete. Einem kleinem Haken am Gegenspieler vorbei folgte der Schuss Richtung Wild-Gehäuse, wo Frans Nielsen den Puck unhaltbar für den finnischen Schlussmann abfälschte.

Die Gäste hingegen brachten im ersten Durchgang nur wenig zu Stande. Trotz vier Minuten Überzahl hatten die Wild nach Ablauf des ersten Drittels nur zwei Torschüsse zu Buche stehen.

In Folge sollte das Auswärtsteam noch weitere fünf Powerplaygelegenheiten, darunter auch eine fünf gegen drei Überzahl, ungenützt lassen.

Wild im zweiten Drittel besser

Doch die Gäste hatten im Mitteldrittel einen Zahn zugelegt und feuerten insgesamt zehn Schüsse auf das Tor von Al Montoya, wobei hingegen Backström nur zwei Pucks halten musste.

Nach dem torlosen Mitteldrittel kam Minnesota doch noch zum Anschlusstreffer.

Es waren gerade mal 1:13 Minuten im Schlussabschnitt, da schickte der 19-jährige Brett Bulmer Sturmpartner Guillaume Latendresse auf die Reise und dessen Backhandpass fand den heranstürmenden Matt Cullem, der die Scheibe unhaltbar über die Schulter von Montoya ins Kreuzeck schoß.

Grabner ohne Punkt

Der Schlussmann der Islanders war es aber, der am Ende den Sieg für seine Mannschaft festhielt. Insgesamt parierte er 20 der 21 Schüsse auf sein Tor, während sein gegenüber zwei von 15 Versuchen passieren lassen musste.

Österreich-Export Michael Grabner blieb an diesem Abend blass. Zwar kam der Villacher auf 17:30 Minuten Eiszeit, ein Schuss auf das Tor der Wild blieb ihm aber verwehrt.

Während in New York gejubelt wurde musste Stanley-Cup-Sieger Boston Bruins Hause gegen die Colorado Avalanche eine 0:1-Pleite hinnehmen. Den entscheidenden Treffer erzielte Milan Hejduk in der 48. Minute.

Washington und Dallas siegen

Vancouver gewinnt das erste Auswärtsspiel der neuen Saison bei Columbus Blue Jackets mit 3:2. Stürmer-Star Alexandre Burrows erzielt im Powerplay den Siegestreffer der Kanadier (49.), nachdem das Heimteam zwei Mal in Führung lag.

Die Washington Capitals ringen Tampa Bay im Penaltyschießen mit 6:5 nieder. Jason Chimera verhindert mit seinem Treffer zum 5:5 (58.) eine Heim-Pleite.

Dallas glückt gegen Phoenix der 1:1-Ausgleich erst 28 Sekunden vor Schluss, ehe der Sieg im Shootout folgt.

Die St. Louis Blues setzen sich gegen die Calgary Flames 5:2 durch. Die Partie New Jersey Devils gegen die Carolina Hurricanes  endete 4:2.

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