LAOLA1: Wie hat sich dein Spiel in diesem Jahrzehnt verändert?

Vanek: Es hat sich auf alle Fälle verändert, ich bin zwar mehr als Torschütze in der Liga bekannt, aber ich habe hoffentlich auch zeigen können, dass ich meine Mitspieler besser mache, wen auch immer. Ich habe eigentlich auch mit verschiedenen Spielern immer gut können. Und mein Spiel hat sich insofern verändert, als dass ich mich im Umgang mit dem Puck weiterentwickelt habe. Nicht nur, um meine Torchancen auszubauen, sondern auch jene der Mitspieler.

LAOLA1: Wie bewertest du deine Linie mit Tavares und Okposo im Vergleich mit deinen früheren?

Vanek: Sie ist vom Talent her sicher die beste, in der ich je gespielt habe. Wir sind drei gute Spieler, die gut harmonieren und da wird es für andere Mannschaften nicht einfach. Wir sehen es ja selber, wenn etwa Crosby und Malkin zusammenspielen. Nicht, dass ich mich mit denen vergleiche, aber es ist einfach schwer zu verteidigen. Wen sollst du zuerst nehmen? So ist es eben für andere Mannschaften schwer, sich auf einen Spieler von uns zu konzentrieren. Wir spielen als Linie sehr gut und das hilft uns allen drei.

LAOLA1: Am Anfang warst du geschockt über den Trade, jetzt fühlst du dich sichtlich wohl. Überrascht?

Vanek: Als Auswärtsmannschaft kommst du hierher, wohnst gegenüber im Hotel und siehst nicht viel. Das ist dasselbe wie in Buffalo. Die Gegner gehen in die Stadt, die jetzt nicht unbedingt die schönste ist, spielen und gehen dann wieder weg. Aber sie wissen nicht alles über Buffalo, dasselbe ist hier der Fall. Ich finde es lässig, hier zu Hause zu spielen. Die Arena ist alt, aber die Kabinen sind okay, die Lounges für die Spieler schön. Das Rundherum ist auch sehr schön. Ich brauche nicht den Wow-Faktor, ich habe mich etwa in Buffalo zehn Jahre sehr wohlgefühlt. Ich war von Anfang an angetan, wie gut die Organisation hier läuft und beeindruckt.

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