"Im letzten Drittel gut gespielt, aber es war zu spät"

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Der Frust sitzt tief.

Verständlich, nach der vierten Niederlage in Serie rutschte Thomas Vanek mit den Minnesota Wild in der Central-Division auf den fünften Rang ab.

„Die ersten 40 Minuten waren nicht gut. Danach haben wir begonnen so zu spielen, wie wir wollen“, zeigte sich der ÖEHV-Legionär nach der 1:3-Niederlage geknickt.

„Im letzten Drittel haben wir gut gespielt, aber es war zu spät.“

Devils-Goalie als „Hexer“

Ein Mann raubte Vanek und Co. die Nerven: Devils-Goalie Cory Schneider. Der 28-Jährige, der gegen die Wild zum 16. Mal in Serie zwischen den Pfosten stand und noch nie eine Pause bekam, avancierte zum Held des Abends.

Bei 25 Schüssen kassierte er nur ein Tor. Diese Bilanz liest sich nicht überragend - wenn man sich aber ansieht, was für Saves der Ex-Canuck-Torhüter zeigte, kommt man ins Staunen.

Mehrmals verhinderte er mit sensationellen Reflexen sicher geglaubte Tore.

Auch Vanek scheitert mehrmals

Mehrmals hatte auch Vanek seine Schläger im Spiel. Im ersten Drittel entschärfte Schneider zunächst Vaneks Rebound, nur um Pominvilles Abstauber, den die Fans schon im Tor sahen, von der Linie zu kratzen.

Im Mitteldrittel durchschaute der Goalie den Haken des Steirers im Eins-gegen-Eins und behielt die Oberhand. Den wohl unglaublichsten Save zeigte der Rotschopf aber knapp vor Ende.

Thomas Vanek spielte ab, Goalie Schneider stoppte Haulas "Tip-In"

Fünf Minuten vor Schluss, beim Stand von 2:1, war Vanek nach einem weiten Pass alleine durch. Erik Haula begleitete ihn beim Breakaway. Der Grazer spielte vor dem Tor quer, Haula hielt den Schläger hin.

Doch statt der Torsirene setzte es tosenden Applaus der Devils-Anhänger. Schneider tauchte von links nach rechts und bekam den Fuß noch vor die Linie.

„So gewinnst du nicht viele Spiele“

Eine Parade, die auch Vanek beeindruckte. „Ich denke, wir hatten einige gute Chancen, aber Schneider zeigte gute Saves“, erkannte er die Leistung des Tormannes an.

Viel mehr ärgerte ihn, dass die Wild die ersten 20 Minuten verschlafen haben. „Wenn du nur 20 von 60 Minuten spielst, gewinnst du in dieser Liga nicht viele Spiele.“

Nun hofft ganz Minneosta auf die Rückkehr des verletzten Topscorers Zach Parise und Verteidiger Jared Spurgeon.

Shutouts für New Yorker Teams

Die Rangers und Islanders lassen die NHL-Fans im "Big Apple" jubeln.

Ohne den weiter verletzten Michael Grabner feiern die New York Islanders mit dem 6:0 gegen Colorado Avalanche den 4. Sieg in Serie.

Die New York Rangers stoppen den Erfolgslauf der Pittsburgh Penguins nach 7 Siegen in Folge mit einem 5:0 im Madison Square Garden.


Tampa Bay bleibt trotz der 2:3-Shootout-Niederlage in Chicago an der NHL-Spitze. Vancouver zieht mit einem 4:3-Overtime-Sieg gegen Ottawa aber mit den Lightning gleich.

Nashville überraschend stark

Nashville behauptet mit einem 3:2 gegen Edmonton die Führung in der Central Division der NHL.

Ribeiro, Cullen und Forsberg (10 Scorerpunkte in den letzten 6 Spielen) sorgen mit ihren Toren im 1. Drittel für die Vorentscheidung.

Verfolger St. Louis Blues schießt NHL-Schlusslicht Buffalo mit 6:1 vom Eis. Jori Lehtera glänzt mit einem Hattrick.

Washington besiegt Columbus 4:2, Montreal siegt gegen Winnipeg 3:0, Florida lässt San Jose beim 4:1 keine Chance und Dallas gewinnt in Arizona mit 4:3.

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