ÖEHV-Nationalteam unterliegt Slowenen

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Österreichs Eishockey-Nationalteam hat die „Euro Ice Hockey Challenge“ in Ljubljana (Laibach) am Samstag mit einer 3:6 (0:1,1:2,2:3)-Niederlage gegen Slowenien beendet.

Rot-Weiß-Rot, das beim Nachbarn für die Olympia-Qualifikation im Februar in Deutschland und die A-WM im Mai in Helsinki testete, belegte in der Endabrechnung hinter den Gastgebern und Frankreich, aber noch vor Italien Rang drei.

Slowenien spielbestimmend

In der mit 5.000 Zuschauern restlos ausverkauften Tivoli-Halle waren die Slowenen rund um ihren NHL-Star Anze Kopitar spielbestimmend.

Die Hausherren gingen durch Jeglic (7./PP) und Mursak (25./PP) schnell in Führung, unter Mithilfe von Slowenien-Goalie Hocevar gelang Markus Schlacher aber noch im ersten Drittel der Anschlusstreffer (30.).

Kopitar selbst antwortete aber postwendend mit dem 3:1 (31./PP), im Schlusviertel stellte Kranjc zwischenzeitlich mit dem vierten slowenischen Powerplay-Treffer sogar auf 4:1 (48.).

Auch, weil die ÖEHV-Truppe, die ohne die verletzten Stefan Geier, Thomas Raffl und Ulmer antreten musste, zu oft auf der Strafbank saß.

Raffl und Geier treffen im Schlussdrittel

Dennoch gab man nicht auf. Michael Raffl schloss eine Drangperiode der Österreicher mit dem 2:4 ab (51.), nach einem weiteren slowenischen Treffer durch Rodman war Manuel Geier zum 3:5 (55.) erfolgreich.

In den letzten Minuten war es ein offener und offensiver Schlagabtausch, in dem beide Teams noch einmal gute Torchancen vorfanden und Jan Urbas ins bereits verwaiste Tor zum 6:3-Endstand traf.

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