„Man muss aus Fehlern lernen“

Beim KAC baut man natürlich vor allem auf seine Routine, weswegen nicht nur seine Fähigkeiten auf dem Eis gefragt sind. Pöck soll als Leader fungieren.

„Dank der Erfahrung, die ich in den letzten 13 Jahren im Ausland gemacht habe, bin ich sicher ein Führungsspieler“, so der Verteidiger, der gleich klarstellt: „Für mich sind in der Kabine alle gleich alt. Man muss seine Leistung bringen, ob da jetzt einer 17 ist oder 37 macht wirklich keinen Unterschied.“

„Klar haben die jüngeren ein bisschen einen Bonus, denen verzeihe ich zum Beispiel eher einen Fehler“, will Pöck nicht überstreng sein, schränkt jedoch ein: „Man muss aus seinen Fehlern lernen. So ist das im Profigeschäft. Die, die nicht mitkommen, bleiben auf der Strecke. Das war vor 15 Jahren so und das wird auch in 15 Jahren noch so sein.“

KAC-Nachwuchs beeindruckt Pöck 

Allerdings glaubt er nicht, dass es beim KAC junge Spieler gibt, die nicht mitziehen. Im Gegenteil, Pöck zeigt sich vom Klagenfurter Nachwuchs regelrecht beeindruckt. „Die Jungen, die mittrainieren, sind ausgezeichnet. Ich kann mir schon vorstellen, dass die in den nächsten Jahren zu Leistungsträgern heranwachsen.“

Überhaupt ist der 31-Jährige mit dem KAC-Kader zufrieden. „Ich glaube, dass wir ein sehr gutes Team haben. Wir sind hinten relativ kompakt und unsere Stürmer haben ein hohes Niveau. Ich bin schwer davon überzeugt, dass wir ohne Probleme vorne mitspielen können.“

An Selbstbewusstsein hat es Pöck noch nie gemangelt, ihm ist aber auch klar, dass das Unterfangen Titelverteidigung kein Spaziergang wird.

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