Wird Dornbirn zum Stolperstein?

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Caps ringen Black Wings nieder

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Caps nach Overtime-Sieg neuer Zweiter

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Der HC Znojmo blieb durch einen 4:1-Sieg in Dornbirn weiter überlegener Tabellenführer der EBEL.

Die Capitals rangen im Spitzenspiel die Black Wings Linz auswärts mit 3:2 nach Overtime nieder und sind neuer Zweiter.

RB Salzburg gewann gegen Fehervar mit 6:1 und schloss somit ebenso zur Verfolgergruppe auf, wie der KAC, der sich gegen Innsbruck mit 3:1 durchsetzte.

Tabellenschlusslicht Graz verlor auch gegen den Vorletzten aus Ljubljana mit 1:2 nach Overtime. Bozen schlug den VSV mit 3:0.


LAOLA1 hat alle Facts zur 7. EBEL-Runde:

Black Wings Linz - Vienna Capitals 2:3 n. OT. (1:1, 0:0, 1:1, 0:1)

Tore: Hofer (20.), Kozek (58.) bzw. Peter (11.), Sharp (42.), Whitmore (62./GWG).

Keine-Sorgen-Eisarena, Linz, 4.450 Zuseher, Strafminuten: je 8.


Ein neues Gesicht: Die Verletzungs- bzw. Sperren-Misere bei den Wienern kannte einen Gewinner. Mit Benjamin Nißner kam ein 17-Jähriger zu ersten Minuten in der Kampfmannschaft. Die Premiere lief siegreich ab, der Jungspund blieb aber noch unauffällig.

Nicht verwandt oder verschwägert: Mit Brett (Linz) und Kurtis (Caps) war heute auf beiden Seiten des Eises ein McLean im Lineup zu finden. Zweiterer musste zweimal strafhalber vom Eis, der schwarz gekleidete vergab eine gute Chance. Verwandtschaftsverhältnis liegt keines vor, auch in der Aussprache (Mäkliehn versus Mäklehn) unterscheiden sich die beiden Kanadier.

Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Die letzten Momente des Spiels kannten nur einen Akteur: Derek Whitmore. Erst vergab er eine Doppelchance zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, dann rettete Mike Ouzas gegen ihn in der Verlängerung auf der Linie. Sekunden später zeichnete sich der Ami doch für den Sieg seiner Mannschaft verantwortlich.

 Red Bull Salzburg - Fehervar AV19 6:1 (1:0, 3:1, 2:0)

Tore: Welser (14./PP, 57.), Sterling (22./PP), Latusa (23.), Beach (40./SH), Fahey (51./PP) bzw. Sarpatki (32.).

Eisarena Salzburg, 1.814 Zuschauer, Strafminuten: 14 bzw. 20.

 

Achtung Verwechslungsgefahr: Namensähnlichkeiten gab es nicht nur in Linz. In Salzburg trafen Brian Connelly und Brendan Connolly aufeinander. Zweiterer musste als erster Magyar vom Eis und sorgte damit für das Powerplay, in dem der erste Salzburger Treffer fiel - mitsamt Assist des Fast-Namenszwillings.

Wenig Diszplin: Apropos Powerplay, apropos Connolly. Mit insgesamt 20 Strafminuten trat Fehervar nicht wie ein Team, das Bock auf Punkte hat, auf. Brendan Connolly und sein Teamkollege Daniel Koger mussten sogar je dreimal(!) zur Abkühlung. Kein Wunder, dass sich die Gäste drei ihrer Gegentreffer in Unterzahl einfingen.

Und wenig Konzentration: Allerdings brachte beim kuriosen 4:1 durch Kyle Beach auch ein Mann mehr bei den "Teufeln" nichts, denn Goalie Zoltan Hetenyi zeichnete sich durch ein Blackout aus und ließ sich vom Torschützen die Scheibe hinter seinem eigenen Kasten abluchsen.

EC KAC - HC Innsbruck 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

Tore: Lundmark (12.), Schumnig (16./PP), Hundertpfund (55.) bzw. Lammers (35.).

Stadthalle Klagenfurt, 2.843 Zuschauer, Strafminuten: 8 bzw. 14.


 Erster Heimsieg: Der KAC durfte in der siebenten Runde über den ersten Sieg vor heimischem Publikum in der laufenden Saison jubeln. Insgesamt warteten die Kärntner bereits 202 Tage auf einen Heimsieg.

 Ex-KAC-Torhüter im Mittelpunkt: Andy Chiodo verhinderte bei seiner Rückkehr nach Klagenfurt mit einigen hervorragenden Saves eine noch höhere Niederlage der Innsbrucker. Der ehemalige KAC-Crack hatte besonders in den ersten beiden Dritteln viel zu tun, nach zwei Abschnitten betrug das Schussverhältnis 28:7 für den KAC. 

 Dornbirner EC - HC Znojmo 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) 

Tore: Grabher-Meier (5.) bzw. Tomas (1., 30.), Boruta (47.), Stach (53./PP).

Dornbirn, Zuseher: 2.140. Strafminuten: 10 bzw. 12.


24 Sekunden: So lange hielt der Vorsatz der Dornbirner, sich in diesem Spiel ausnahmsweise kein schnelles Gegentor einzufangen. Schon in den letzten Partien gegen Innsbruck und Bozen mussten die Bulldogs (nicht ganz so) frühen Rückständen hinterherlaufen. Zumindest gelang ihnen dieses Mal ein schneller Ausgleichstreffer.

Souveräner Tabellenführer: Die Tschechen gewannen sechs ihrer ersten sieben Partien, halten bei einem Torverhältnis von +14 und führen in der Tabelle bereits mit fünf Punkten Vorsprung auf die Vienna Capitals - jene Mannschaft, gegen die es beim 1:7 in Wien die einzige und äußerst heftige Niederlage setzte.

 Im Pech: Cristopher D'Alvise wird dieses Spiel wohl schnell vergessen wollen. Der Stürmer scheiterte zuerst mit einem Penalty an Znjomo-Goalie Nechvatal und vergab direkt im Anschluss die nächste Großchance auf den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2. Der Kanadier hätte dem Spiel damit im zweiten Drittel eine deutlich andere Wendung geben können.

HC Bozen - EC VSV 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Tore: Vause (31.), Pollastrone (40./PP), Broda (53.).

Eiswelle Bozen, 2.003 Zuschauer. Strafminuten: 4 bzw. 6.

 

 Aller guten Dinge sind vier: Der HCB konnte mit dem Sieg über den VSV im bereits vierten Spiel in Folge punkten. Die "Foxes" revanchierten sich damit für die 1:3-Niederlage von vor zwei Wochen und kletterten in der Tabelle auf den fünften Rang nach vorne.

Serie ging weiter:Auch auf Seiten der Villacher ging eine Serie weiter - jedoch in negativer Hinsicht. Für den VSV war es die vierte Niederlage in Folge, der bisher letzte Sieg gelang ausgerechnet gegen Bozen.

Schneller Beginn: Bozen und der VSV hatten es im ersten Drittel eilig. Nach so gut wie keinen Unterbrechungen betrug die gesamte Spielzeit lediglich 25:51 Minuten. 

Graz99ers - Olimpija Ljubljana 1:2 n.OT. (0:0, 1:0, 0:1, 0:1)

Tore: MacArthur (26./PP) bzw. Pem (54.), Pesut (66./GWG).

Eisstadion Graz-Liebenau, 1.440 Zuschauer, Strafminuten: 4 bzw. 6.

 

 "Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir": In Graz leuchten derzeit keine Sterne, Grund dafür ist vor allem die schwache Offensive. Die 99ers gaben 48(!) Torschüsse ab, mehr als ein Treffer im Powerplay schaute dabei aber wieder einmal nicht heraus. In der Overtime vergab dann auch noch der als Hoffnungsträger zurückgeholte Kovacevic den möglichen Siegtreffer. So verlieren die Steirer im siebten Spiel zum sechsten Mal und bleiben - leider verdient - das Schlusslicht der EBEL.

Von Frauen, die auf ihre Linie achten: Mit Bettina Angerer kam in Graz erstmals in der EBEL ein weiblicher Linesman (oder Lineswoman?) zum Einsatz. Die 24-Jährige zeigte dabei eine gute Leistung und wird in Zukunft wohl öfter in der EBEL zu sehen sein.

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