Erster Dreipunkter für den Meister

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Meister Salzburg fand in der fünften EBEL-Runde langsam in die Spur und besiegte den KAC 3:2 (1:0,1:1,1:1).

Hochkofler traf nach drei Minuten, Duncan brauchte im zweiten Drittel nur 1:23. Pöck (34.) und Hughes (52.) scorten, ehe es Schumnig (56.) noch einmal spannend machte.

Znojmo verteidigte Tabellenführung

Znojmo blieb mit einem 4:1 (1:0,1:0,2:1) über die Graz99ers daheim ungeschlagen und Tabellenführer.

Die Black Wings Linz jubelten in Ljubljana über einen 3:2-Sieg (0:1,1:1,1:1) dank Kozek, der neun Minuten vor Ende traf.

Schützenfest an Capitals

Die Vienna Capitals feierten indes einen knappen Sieg vor eigenem Publikum. Die Wiener zwangen Fehervar 5:4 (1:1,3:2,1:1) in die Knie. Schlüsselmoment war die Schlussphase des Mitteldrittels, als Whitmore (38.) und Hartl (40.) das Spiel drehten.

Der VSV unterlag dem HC Innsbruck 3:4 nach Verlängerung (1:1,0:1,2:1,0:1). Spurgeon (64.) erzielte den Gamewinner, die Villacher scheiterten an der Chancenauswertung.

Bozen schlug Dornbirn überraschend klar 4:1 (2:1,1:0,1:0).

 

LAOLA1 hat alle Facts zur fünften EBEL-Runde:

Red Bull Salzburg - KAC 3:2 (1:0,1:1,1:1)

Tore: Hochkofler (3.), Duncan (22.), Hughes (52.) bzw. T. Pöck (34.), Schumnig (56.).

Eisarena Salzburg, 2.208 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 12.


Drittel zwei - bitte anschnallen!: In den Anfangsmomenten des Mitteldrittels muss man bei Spielen mit Salzburger Beteiligung hellwach sein. Spätestens binnen vier Minuten nach Wiederbeginn ist in den ersten fünf Saison-Antritten immer zumindest ein Treffer gefallen.

Mach mal Pause: Und dann am besten gleich nochmal. Thomas Pöck hatte die Strafbank wohl gerade angenehm angewärmt, denn der KAC-Kapitän konnte es nach seiner ersten Strafe kaum erwarten, wieder zurückzukehren. 14 Sekunden verbrachte er zwischenzeitlich am Eis.

Erstmals angeschrieben: Gratulation an Peter Hochkofler! Der in Bozen geborene, 20-jährige Stürmer von Red Bull Salzburg konnte gegen die Klagenfurter erstmals in seiner Karriere netzen. Und das gleich nach knappen drei Minuten zur 1:0-Führung.

Vienna Capitals - Fehervar AV19 5:4 (1:1,3:2,1:1)

Tore: Gamache (17./PP2), Großlercher (28.), Whitmore (38.), Hartl (40.), Sharp (47./PP) bzw. Sikorcin (14.), Francis (27./PP), Kovacs (29.), Connolly (51.).

Albert-Schultz-Halle, Wien, 3.750 Zuschauer. Strafminuten: 12 bzw. 20.

 

Er ist wieder da: Eine Woche nach seiner Nackenverletzung beim 7:1-Kantersieg über Znojmo durfte Nathan Lawson ins Tor der Wiener zurückkehren. Nicht immer gab er glückliche Figur ab: Wieder einmal war es einer seiner zahlreichen Ausflüge, der zu einem Gegentor führte. Im Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Dornbirn kostete seiner Mannschaft diese Angewohnheit sogar Punkte.

Doppelschlag zum besten Zeitpunkt: Psychologisch hätten die Tore zum 3:3 und 4:3 durch Whitmore und Hartl in keinem besseren Moment fallen können. Wie schon gegen Znojmo und Salzburg zeigten sich die Caps als Männer, die schneller ziehen als ihr Schatten - und dem Gegner in wenigen Augenblicken einen herben Dämpfer versetzen können. Dieser Kampfgeist könnte in schwierigen Phasen der Saison Gold wert sein.

Die Nerven weggeschmissen: Was sollte man nicht tun, wenn das Spiel auf der Kippe steht? Dumme Strafen ziehen. Am besten gleich in Mehrzahl. Gamache konnte dadurch in doppelter Überzahl ausgleichen, zu Beginn des Schlussdrittels wurden drei Calls in kürzester Zeit gegen Fehervar gegeben. Auch Sharps Tor zur Entscheidung wäre dadurch fast im Fünf gegen Drei gefallen.

Villacher SV - HC Innsbruck 3:4 n.V. (1:1,0:1,2:1,0:1)

Tore: Pance (15.), Santorelli (53./PP), McBride (59./PP2) bzw. Ulmer (17.), Schaus (33.), Lammers (42./PP), Spurgeon (64./GWG).

Stadthalle Villach, 3.002 Zuschauer, Strafminuten: 19 bzw. 34+Spieldauerdisziplinar Liffiton.

 

Der verflixte siebte Anlauf: Jetzt hat es endlich geklappt! Seit dem Wiederaufstieg in die Erste Bank Eishockey Liga vor mittlerweile drei Jahren musste der HC Innsbruck auf einen Sieg in Villach warten. Sechs Begegnungen in der Regular Season standen somit zu Buche, einmal wurde die Partie nur mit einem Tor Unterschied zugunsten der Adler entschieden, ansonsten waren es immer klare Angelegenheiten.

Nichts für Weicheier: Die EBEL hat schon fairere Partien gesehen. Satte 53 Strafminuten, dazu eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen David Liffiton, wurden ausgesprochen. Mehrere Male gerieten sich beide Partien grüppchenweise in die Haare. Vielleicht hatten die ausgebrochenen Emotionen mit den vielen Ex-KAClern (und so manchem Ex-VSVler, siehe John Lammers) in den Reihen der Innsbrucker zu tun.

Meister der Effizienz: Goalie-Statistiken bemühen wir nur allzu oft, diesmal hatte sie aber - wieder einmal - enorme Aussagekraft: Vier Gegentore bei zwölf Schüssen auf seinen Kasten bei Jean-Philippe Lamoureux, derer drei aus 42 Attempts auf der Gegenseite bei Andy Chiodo. Der VSV hätte dieses Spiel, gemessen an seiner Überlegenheit, eigentlich locker nach Hause bringen müssen. Hätte, hätte...

 HC Znojmo - Graz99ers 4:1 (1:0,1:0,2:1)

Tore: Bartos (2.), Lattner (37.), Baca (48.), Fiala (54.) bzw. Poulsen (51.).

Hostan Arena, Znojmo, 2.048 Zuschauer, Strafminuten: je 4.


 Znojmo bleibt eine Heimmacht: Viertes Heimspiel, vierter Sieg für den HC Znojmo. Nach einem Auftakt nach Maß durch den frühen Treffer von Bartos (2.) dominierten die Gastgeber das Spiel und behaupteten zudem die Tabellenführung.

 Grazer Durststrecke geht weiter: Seit nunmehr 672 Tagen warten die 99ers auf einen Sieg in Znojmo. Und das Warten geht nach der deutlichen Niederlage weiter. Zuletzt konnten die Grazer am 21.11.2013 in Tschechien gewinnen. 

 1.000er für Pucher: Znojmos Peter Pucher bestritt gegen Graz sein insgesamt 1.000 Spiel in den höchsten Spielklassen Österreichs, Tschechiens und der Slowakei. Der 41-Jährige wurde vor dem Match geehrt.

Olimpija Ljubljana - Black Wings Linz 2:3 (0:1,1:1,1:1)

Tore: Reinthaler (37.), Koblar (43.) bzw. Spannring (14.), Kozek (28., 51.).

Hala Tivoli, Ljubljana, 1.400 Zuschauer, Strafminuten: 16 bzw. 8.


Kein schwarzer Freitag: Für die Black Wings ist der knappe Sieg gegen Ljubljana ein besonderer: Die Stahlstädter konnten in dieser Saison erstmals an einem Freitag einen Erfolg einfahren. Sowohl gegen Znojmo (0:4) als auch daheim gegen die Graz99ers (0:1) setzte es zuletzt Niederlagen.

Schwung mitgenommen: Nach dem Sieg gegen Villach am Sonntag wollten die Black Wings erneut voll punkten. "Wir müssen über alle drei Dritteln kompakter spielen, dann holen wir uns die drei Punkte", sagte Stürmer Marius Göhringer vor dem Spiel. Gesagt, getan: Für die Linzer ist es der zweite Sieg in Folge.

HC Bozen - Dornbirner EC 4:1 (2:1,1:0,1:0)

Tore: DiCasmirro (7.), Pollastrone (9./PP), Pope (31.), McMonagle (60./EN) bzw. D'Alvise (19./SH).

Eiswelle, Bozen, 1.750 Zuschauer, Strafminuten: 13 bzw. 15.


Heim-Fluch abgelegt: Bozen konnte in dieser Saison bisher lediglich einen Erfolg einfahren, und zwar auswärts gegen Graz. Gegen Dornbirn endete die Negativ-Serie vor eigenem Publikum. Bozen feierte den ersten Heimsieg 2015/16 und fügte dem DEC gleichzeitig die erste Auswärtsniederlage in dieser Spielzeit zu. Die Vorarlberger gingen nach zwei vollen Erfolgen zum ersten Mal leer aus.

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