"Es ist alles professioneller"

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"Es ist professioneller geworden"

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Er ist der Leitwolf in einer komplett umgekrempelten Linzer Mannschaft: Philipp Lukas.

Der Stürmer, der mit den Black Wings bereits in die zwölfte Saison geht, wurde erneut zum Kapitän gewählt und stellt somit den verlängerten Arm von Neo-Trainer Rob Daum dar.

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Derzeit ist die Karriere des gebürtigen Wieners aber im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt, muss der 32-jährige doch den Großteil der Pre-Season auf der Krankenstation verbringen.

„Es ist ein leichter Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule und ich habe Schmerzen auf der rechten Seite, die es mir nicht möglich machen, derzeit am Training teilzunehmen“, berichtet Lukas über die hartnäckige Verletzung, die ihn zuletzt zum Zuschauen verdammt hat.

Trotz der Beeinträchtigung ist der Angreifer, der in der letzten Saison 28 Punkte (sieben Tore) auf seinem Konto hatte, immer beim Team und hat tiefen Einblick in die Arbeit seines neuen Trainers.

LAOLA1 hat sich mit dem Black-Wings-Kapitän getroffen und mit ihm über die Testspiele, den neuen Trainer und die Zielsetzung in der kommenden Saison gesprochen.

Lukas möchte bald wieder in Training einsteigen

LAOLA1: Du hast es zuvor schon erwähnt, dass sehr viele neue Spieler in Linz unter Vertrag stehen. Kann man die Abgänge mit den Neuen kompensieren?

Lukas: Es wird sich zeigen, ob wir sie ersetzen können, aber die Ergebnisse sind sehr positiv. Alle sind derzeit sehr zufrieden, aber das hat im Moment keinen Wert, denn erst mit Meisterschaftsstart geht es um die Wurst und die Konkurrenz hat mit Sicherheit auch nicht geschlafen. Die Neuen sind alle sehr sympathische Jungs, sowohl privat als auch auf dem Eis, die auch spielerisch gute Arbeit leisten. Jeder hat einen Job zu erledigen und wenn den jeder gut macht, ist das die halbe Miete.

LAOLA1: Du sprichst die Neuen an. Einer der neuen ist auch Trainer Rob Daum. Was hat sich unter seiner Regie im Vergleich zum Vorjahr verändert?

Lukas: Da könnte man bis morgen reden, aber ohne etwas vom letzten Jahr schlechtreden zu wollen, ist die Arbeit mit Sicherheit professioneller geworden. Das ist sehr wichtig für die Mannschaft, der frische Wind tut uns gut. Mit Rob Daum kommen sehr viele neue Informationen in die Mannschaft und taktisch als auch spielerisch kommen einige Veränderungen auf uns zu.  Das Neue macht die Geschichte sehr interessant. Bis jetzt haben sich die Spieler sehr bemüht, die Vorgaben umzusetzen und deswegen haben wir in der Preseason auch die entsprechenden Ergebnisse erzielt. Die neue Ausrichtung wird es uns ermöglichen, den Gegnern verschiedene Gesichter zu zeigen und das sehe ich sehr positiv.

LAOLA1: Mit Znojmo gibt es in diesem Jahr einen elften Verein in der Liga. Das heißt, dass pro Spieltag eine Mannschaft spielfrei ist. Ist das für den Rhythmus störend oder ist das angenehm, wenn man nicht immer spielen muss und Zeit zur Regeneration hat?

Lukas: Das wird sich zeigen, aber die gesamte Meisterschaft ist normalerweise ein Rhythmus. Es muss uns aber egal sein. Die Rechnung ist ganz simpel: Wenn Spiel ist, ist Spiel und wenn kein Spieltag ist, ist keiner. Man muss sich den Situationen anpassen, egal wer die Entscheidungen trifft. Man muss sich bestmöglich vorbereiten, egal ob das dem Rhythmus entspricht oder nicht. Der Modus wird verändert durch den elften Verein. Ich habe mich damit aber noch nicht beschäftigt. Wir lassen es auf uns zukommen.

LAOLA1: Was sind die Ziele für die kommende Saison?

Lukas: Man hat die Konkurrenz noch nicht gesehen und in der Preseason nur gegen deutsche und tschechische Klubs gespielt. Daher müssen wir uns nach uns richten. Wir wollen unter die Top-Vier und fürs Playoff Heimrecht haben. Das ist immer unser großes Ziel und wir alle wissen, dass dort dann alles möglich ist. Wir wollen aber bescheiden bleiben, wissen aber, wozu wir im Stande sind und brauchen uns sicher nicht zu verstecken.

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Das Interview führten Sebastian Rauch und Christoph Köckeis

LAOLA1: Philipp, ihr habt in der Vorbereitung kein Spiel verloren. Wie zufrieden bist du mit der Pre-Season?

Philipp Lukas: Man kann nicht meckern. Es ist alles positiv verlaufen, denn es wird im Training gut gearbeitet. Wir haben sehr viele neue Gesichter im Kader und auch einen neuen Trainer. Das heißt, wir bekommen sehr viele neue Informationen. Die Mannschaft hat sich gut daran gewöhnt und will bestmöglich umsetzen, was der Trainer uns zu vermitteln versucht.

LAOLA1: Wie ist dein persönliches Fazit der Vorbereitung?

Lukas: Nun ja, ich habe nur das erste Spiel mitmachen können, danach setzte mich eine Verletzung außer Gefecht. Es könnte immer schlechter sein, aber natürlich auch besser. Ich bin positiv gestimmt, dass ich die Probleme in den Griff bekomme und arbeite sehr hart an meinem Comeback. Augenscheinlich braucht der Körper im Moment Zeit um zu ruhen und zu heilen. Wenn er seine Pause gehabt hat, möchte ich sobald wie möglich wieder ins Training einsteigen.

LAOLA1: Was genau ist das Problem. Kannst du die Verletzung beschreiben?

Lukas: Ich habe verschiedene Befunde, aber die Ärzte meinen es ist ein leichter Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Ich habe Schmerzen auf der rechten Seite, die es mir nicht möglich machen, derzeit am Training teilzunehmen oder körperliche Arbeit zu verrichten.  Für mich ist das sehr frustrierend und schade, da ich im Vorfeld sehr hart gearbeitet habe. Aber wie schon gesagt, lässt es der Körper derzeit nicht zu. Der Körper ist unser Kapital und der braucht nun eine Pause.“

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