Schuller gewinnt Lyrikpreis

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Der zum vierten Mal ausgelobte und mit 3.000 Euro dotierte Kärntner Lyrikpreis der Klagenfurter Stadtwerke (STW) ist in diesem Jahr an den KAC-Eishockeyprofi David Schuller (31) gegangen.

Schuller setzte sich gegen 225 Mitbewerber durch. Die Auswahl durch die Jury erfolgte anonym.

"Kleiner Gott der Lyrik"

Begeistert von Schullers Gedichten zeigte sich etwa Jury-Mitglied Josef Winkler.

"Derzeit läuft in den Kinos Roman Polanskis Film 'Gott des Gemetzels' -  an ein Gemetzel muss ich beim knallharten Kampfsport Eishockey denken. Aber unser Preisträger erinnert mich trotzdem nicht an ein Gemetzel, sondern eher an einen kleinen Gott der Lyrik", sagte der Büchner-Preisträger in seiner Laudatio.

Schuller war übrigens nicht der einzige prominente Teilnehmer. Auch Kärntens Militärkommandant Gunther Spath reichte Gedichte ein und landete auf dem beachtlichen elften Platz.

In zwei Sprachen erlaubt

Von den Teilnehmern am Wettbewerb werden "bei freier Themenwahl sprachkünstlerisch anspruchsvolle Ausdrucksformen lyrischen Sprechens" erwartet, Mundartgedichte sind ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind Kärntner Lyrikerinnen und Lyriker sowie in Kärnten lebende Schreiber und auch in anderen Bundesländern oder im Ausland lebende Kärntner.

Die Werke dürfen in beiden Landessprachen, also Deutsch oder Slowenisch, abgefasst sein.

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