Rekordmeister trifft auf den "One-Hit-Wonder"

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Am Donnerstag beginnt der Showdown in der EBEL mit dem ersten Spiel in der Final-Serie zwischen den Black Wings Linz und dem KAC.

Die Linzer fiebern dem Kräftemessen mit dem Rekordmeister besonders entgegen, standen sie doch bisher erst dreimal in ihrer Geschichte im Endspiel der österreichischen Eishockey Liga.

Kapitän Nasheim nimmt den Pokal entgegen

Ein Titel für Linz

Während die Stahlstädter in der Saison 2001/02 mit einem 1:4 in der „Best of seven“-Serie gegen den VSV relativ deutlich noch das Nachsehen hatten, konnten sich die Oberösterreicher ein Jahr später an gleicher Stelle revanchieren. Allerdings wurde in der Spielzeit 2002/03 nur auf drei gewonnene Partien gespielt. Der VSV wurde mit 3:1 in die Knie gezwungen.

Einmal noch sollten die Linzer in den darauffolgenden Jahren in den Genuss eines Endspiels kommen. Nach sechs Partien verloren die Black Wings aber das Finale 2009/10 gegen RB Salzburg mit 2:4.

Der Rekordmeister

Der KAC auf der anderen Seite ist ein alter Bekannter, wenn es um die Teilnahme an österreichischen Endspielen geht. Nicht weniger als 29 Mal konnten die Klagenfurter seit der Gründung im Jahr 1923 den Staatsmeister-Titel in Österreich ihr eigen nennen.

Das macht die „Rotjacken“ zum Rekord-Champion. Nur zum Vergleich: Hinter den Kärntnern folgt auf Rang zwei, was die Titel in der höchsten österreichischen Spielklasse betrifft, der nicht mehr existente WEV und an dritter Stelle die VEU Feldkirch. Die Wiener feierten neun ihrer 14 Titel bis 1931, der letzte Triumph datiert aus der Saison 61/62. Die Vorarlberger kommen auf neun gewonnene Final-Serien, wobei alleine sechs Trophäen in den Spielzeiten zwischen 89 und 98 gewonnen wurden.

Seit der Ausweitung der österreichischen Liga auf internationale Ebene 2006/07, der HK Jesenice wurde damals als erster nicht-österreichischer Verein in die EBEL aufgenommen, kam der KAC zwei Mal ins Endspiel.

Schuller feiert den 29. Titel des KAC

Ein Titel seit Internationalisierung

2008/09 fuhr der Traditionsverein den bisher letzten Titel ein. In der Finalserie wurde der amtierende Champion RB Salzburg 4:3 niedergerungen. Die „Bullen“ revanchierten sich im Vorjahr und holten den Pott in der Klagenfurter Messehalle. Thomas Koch, seines Zeichens gebürtiger Klagenfurter und mittlerweile wieder beim KAC, erzielte in der Verlängerung des siebenten Spiels das entscheidende Tor zu Gunsten der Gäste.

Noch kein Finale Linz-KAC

Mit der Aufnahme ausländischer Vereine in die Liga wurden die Statuten den österreichischen Meister betreffend auch geändert. So ist die Mannschaft als heimischer Champion zu deklarieren, die in den EBEL-Playoffs am längsten vertreten ist.

Noch nie in der Geschichte standen sich ein Verein aus Klagenfurt und ein Team aus Linz im Kampf um die Eishockey-Krone Österreichs gegenüber. Während die Black Wings Linz 1992 gegründet wurden, gibt es den KAC seit der Ligagründung.

LAOLA1 hat die Liste aller österreichischen Meister seit der Liga-Gründung 1923.

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