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Starke ÖVV-Gegner in Olympia-Vorqualifikation

Das Volleyball-Nationalteam der Herren trifft in der Vorqualifikation für die Olympischen Spiele in London ab 22. November auf die Slowakei und Spanien.

Vorgesehener Ausrichter des Events ist die Slowakei, das Turnier könnte aber bis Anfang nächster Woche noch in die Türkei wandern. Die Türken bilden mit Estland und Montenegro die andere Gruppe des Turniers 1.

Die ÖVV-Damen spielen ab 8. November in Russland ebenso gegen Spanien sowie gegen Rumänien.

Chrtiansky als möglicher Gegner

Mit der Slowakei wartet auf die ÖVV-Herren der EM-Fünfte, eventuell noch mit Heimvorteil. "Die Slowaken haben eine sehr, sehr gute EM gespielt", meinte ÖVV-Teamchef Michael Warm.

"Noch dazu war Stefan Chrtiansky gar nicht dabei." Der Tirol-Akteur könnte nun aber in den Kader der Slowakei zurückkommen.

Gegen die Spanier ging es erst im Juni in der Europa League, neben drei 1:3-Niederlagen vergab die Warm-Truppe bei einem Heim-2:3 zwei Matchbälle.

Gegen die Finalisten der European League

Die Iberer mussten mit einem 3:0 und einem 3:1 gegen 2013-EM-Co-Gastgeber Dänemark die Eliminationsrunde überstehen, trotzdem werden sie gegen Österreich als Favorit antreten.

"Die Spanier haben sich gut entwickelt", erklärte Warm. Mit der Slowakei und Spanien geht es für die Österreicher gegen den Sieger und den Finalisten der heurigen European League, was die harte Auslosung verdeutlicht.

Die Slowaken haben sich im Endspiel daheim in Kosice gegen die Spanier 3:2 durchgesetzt.

Harte Auslese

Die Top Zwei jeder Dreier-Gruppe bei insgesamt drei Sechser-Turnieren qualifizieren sich für K.o.-Überkreuzspiele, die Finalisten ermitteln den Aufsteiger in das für Mai in Bulgarien angesetzte Qualifikationsturnier.

Insgesamt drei Teams kommen also weiter. Gleiches bei den Damen, wobei das Qualifikationsturnier im Frühjahr in Istanbul stattfinden wird.

Aus dem Qualifikationsturnier kommt eine Nation zu Olympia. Für die ÖVV-Damen unerreichbar, sie sind in Russland krassere Außenseiter als es die ÖVV-Herren sind.

Zass bei Paris Top-Scorer

Erfreuliches gibt es vom österreichischen Herren-Legionärsquartett zu berichten, alle Vier spielen in der Stamm-Formation. Philipp Schneider startete bei Montpellier mit zwei 3:0-Siegen in die französische Meisterschaft.

Thomas Zass verlor mit Paris Volley zweimal, einmal jedoch als Topscorer. Philipp Kroiss begann bei Amriswil in der Schweiz mit einem Erfolg und Peter Wohlfahrtstätter hat nach zwei Runden mit Antwerpen zwei 3:0 stehen.

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