Hypo Tirol im Final Four um MEL-Titel

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Wie bei den Damen SVS Post Schwechat gibt es mit Hypo Tirol auch im Volleyball-Final-Four der Mitteleuropaliga (MEL) der Herren nur einen österreichischen Teilnehmer. Austragungsort des Turniers ist am Freitag und Samstag Humenne.

Das ostslowakische Team ist Innsbrucks Semifinalgegner, um den Finalplatz zwei spielen Titelverteidiger ACH Volley Ljubljana und Mladost Kastela. Humenne und Kastela sind Final-Four-Debütanten.

Tirol als stärkster Gegner von Ljubiljana

In den vergangenen fünf Jahren haben nur die Tiroler 2009 die Siegesserie von Ljubljana (2007,08,10,11) durchbrochen. Beide Teams ersparten sich als Vorjahresfinalisten den Grunddurchgang, sie sind erst im Viertelfinal-Play-off in die Konkurrenz eingestiegen.

Eine Neuauflage des vorjährigen Endspiels wäre keine Überraschung. Die Tiroler probten vergangene Woche in Italien, siegten u.a. gegen den Serie-A-Sechsten Monza 3:2.

Allerdings hatte Humenne im Viertelfinale mit dem Aufstieg gegen Aich/Dob im "Golden Set" überrascht. Mit Heimvorteil sind die Mannen um Topscorer Miroslav Jakobov noch motivierter. Kastela schaltete VCA NÖ aus, die Innsbrucker Mladost Zagreb.

Ljubljana hatte mit den hotVolleys keine Mühe. Die Slowenen sind auch noch im CEV-Cup-Semifinale dabei, nächste Woche geht es da gegen Asseco Resovia Rzeszow aus Polen.


Nächste MEL-Saison fixiert

Indes wurden die Weichen für die MEL-Saison 2012/13 gestellt. Bei Damen und Herren wird es jeweils eine Zehnerliga geben, zusammengesetzt aus je zwei Clubs aus Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei sowie je einem tschechischen und ungarischen Verein. Es werden in Hin- und Rückrunde insgesamt 18 Runden gespielt. Die Final-Four-Turniere werden am ersten März-Wochenende stattfinden.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Meldung für den Europacup. Diese Clubs werden nicht am Grunddurchgang der nationalen Meisterschaften teilnehmen, erst in der entscheidenden Phase einsteigen.

Ein kleines Fragezeichen gibt es diesbezüglich noch in Tschechien im Damen-Bereich. In Österreich trifft diese Regelung jeweils auf Meister und Vize-Meister zu.

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