Aich/Dob und Schwechat verlieren MEL-Finali

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In den Finalspielen der Mitteleuropaliga (MEL) hat es am Sonntag Finalniederlagen österreichischer Klubs gegeben.

Aich/Dob unterlag in Bratislava nach dem 3:1 im Semifinale gegen Tirol Rekordsieger Ljubljana 1:3, für die Slowenen war es der schon fünfte MEL-Titelgewinn.

Die Innsbrucker holten durch ein 3:2 gegen Bratislava Rang drei. Bei den Damen verlor SVS Post Schwechat das Endspiel in Maribor gegen das Gastgeber-Team 0:3.

Deja-vu für SVS Post

Das war dem ÖVV-Meister schon im Vorjahr passiert, damals in der eigenen Halle. Maribor ließ die Gäste nie ins Spiel kommen, gab in keinem der Sätze mehr als 20 Punkte ab.

"Schade, dass wir den Traum vom ersten MEL-Triumph nicht verwirklichen konnten“, sagte SVS-Clubchef Karl Hanzl. "In der nächsten Saison nehmen wir den nächsten Anlauf." Durch ein 3:0 von Kamnik über Slavia Bratislava ging auch Rang drei an ein slowenisches Team.

Das Herren-Finale war in den ersten beiden Sätzen ausgeglichen, beide Durchgänge endeten auf nur zwei Punkte Unterschied. Nach dem Ausgleich zum 1:1 hielten die Kärntner mit dem Titelverteidiger nicht mehr ganz mit, hatten in Verteidigung und Service Defizite.

Aich/Dob-Boss: "Platz zwei ist ein Riesenerfolg"

"Ljubljana hat zurecht den Titel geholt", sagte Aich/Dob-Boss Martin Micheu. "Wir haben aber ein tolles Finale geboten. Für uns ist Platz zwei in dieser starken Liga ein Riesenerfolg."

Die Tiroler tankten nach den 1:3-Niederlagen im zweiten Viertelfinalmatch der Austrian Volley League (AVL) bei den hotVolleys sowie gegen Aich/Dob Selbstvertrauen.

Gegen Bratislava musste der ÖVV-Meister nach einem 2:0 aber noch in Satz fünf, hatte da sechs Matchbälle abzuwehren.

Fünf davon machte ab 9:14 David Szabo mit einer tollen Service-Serie zunichte. "Wir haben eine sensationelle Moral gezeigt", meinte Tirol-Coach Stefan Chrtiansky.

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