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"Ich freue mich auf eine tolle Atmosphäre"

Das österreichische Volleyball-Nationalteam der Herren hat seine Testspiel-Serie vor der am Samstag beginnenden EuroVolley 2011 am Mittwochabend in der Wiener Stadthalle mit einer 1:3 (-17,-19,21,-20)-Niederlage gegen Belgien abgeschlossen.

Nur als Zuschauer bei diesem inoffiziellen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielten, Ländermatch war Philip Schneider, nachdem sich der einzige Legionär im ÖVV-Team am Vortag beim 2:3 gegen die Belgier eine Bauchmuskelzerrung zugezogen hatte.

"Zu wenig Druck gemacht"

Teamchef Michael Warm wird den 29-Jährigen auch am Donnerstag im Training schonen, seine Fitness aber wohl am Tag vor der EM-Startpartie am Samstag in der Stadthalle gegen Slowenien (15.30 Uhr) testen.

Statt Schneider ließ der Coach diesmal Simon Frühbauer in Annahme/Außenangriff in der Grund-Sechs beginnen. Die ersten beiden Sätze gingen vor allem durch Schwäche in Annahme und Aufschlag verloren. "Da waren wir mit dem Service zu harmlos, haben zu wenig Druck gemacht", erklärte Warm.

Das hat sich im dritten Satz gedreht. Plötzlich gaben die Gastgeber den Ton an, wobei auch Leute aus der zweiten Garnitur Akzente setzten. Mit dem Service besserte sich die Annahme, für Warm keine Überraschung.

"Das ist meist so, dass Mannschaften mit schwächerem Service auch Annahme-Probleme haben und umgekehrt", meinte der Coach, für den das Ergebnis von vornherein nicht im Vordergrund stand. In Satz vier vergaben die Österreicher etwa Mitte des Satzes einen Vorsprung und kamen dann nicht mehr heran.

"Fühlen uns wohl"

Warm zeigte sich mit den beiden Testspielen dennoch sehr zufrieden: "Wir fühlen uns in der Halle sehr wohl und freuen uns schon auf das Wochenende. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Fehler bis zum EM-Start noch abstellen. Ich habe schon einige Europameisterschaften erlebt, die Bedingungen sind hier wirklich top. Ich freue mich auf eine tolle Atmosphäre.“

Hotel-Wechsel

Am Donnerstag zieht die ÖVV-Truppe vom Hotel Mercure beim Westbahnhof ins Marriott am Parkring um, dem offiziellen Wiener EM-Hotel. Die meisten Teams reisen am Donnerstag an. Das Abschlusstraining der Österreicher erfolgt wie auch das der Gruppengegner Slowenien, Türkei und Serbien Freitagvormittag, natürlich wieder in der Stadthalle.

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