Tirols Aufgabe erschwert sich

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Meister Hypo Tirol nimmt am Samstag (20.15 Uhr) Anlauf fünf auf den ersten Saisonsieg gegen seinen "Vize" Aich/Dob.

Nach zwei 2:3-Schlappen im Grunddurchgang der Mitteleuropaliga sowie 1:3-Niederlagen im MEL-Semifinale sowie am Mittwoch in Spiel eins der Finalserie der Austrian Volley League, trachten die Innsbrucker nun, ein 2:0 für die Kärntner in der Serie zu verhindern.

Harte Sperre für Koch

Zusätzlich erschwert wird diese Aufgabe, da Tirol-Aufspieler Robert Koch am Freitag vom Rechtsreferat des österreichischen Verbandes für gleich zehn Spiele gesperrt wurde. Außerdem wurde eine Geldstrafe von 700 Euro verhängt.

Die Sanktionen basieren auf Tumulten unmittelbar im Anschluss an den Matchball in Finalspiel eins der "best of seven"-Serie, als Koch versuchte, den zweiten Referee Alexander Brandstätter tätlich anzugreifen und auch später verbal bedrohte.

"Können uns Heimniederlage nicht leisten"

Zwar können die Tiroler gegen dieses Urteil binnen acht Tagen berufen, eine aufschiebende Wirkung habe ein Einspruch aber nicht.

Ohne den Magyaren-Teamspieler werden die Tiroler hart zu kämpfen haben, um dem Gegner dessen ersten Niederlage in dieser Saison gegen eine österreichische Mannschaft zuzufügen.

"Wir können uns eine Niederlage im Heimspiel nicht leisten", sagte Tirol-Coach Stefan Chrtiansky. "Das bedeutet, egal wie, mit welchen Mitteln, aber wir müssen gewinnen."

Block, Verteidigung und Kopf

Bei einer Niederlage müsste der Titelverteidiger für die erneute Trophäen-Übernahme zumindest zwei von noch möglichen drei Gastspielen in Bleiburg für sich entscheiden.

Chrtiansky: "Am Block und in der Verteidigung müssen wir besser agieren als im ersten Spiel, aber auch im Angriff müssen wir die entscheidenden Punkte machen.“

Diese Aufgabe wird auch eine mentale, da Tirol schon mehrmals in diesem Spieljahr einen Vorsprung gegen den heimischen Hauptrivalen aus der Hand gegeben hat.

Damen-Finale startet

Am Samstag (15.00) startet auch die AVL-Finalserie der Damen, der "best of five"-Vergleich ist eine Neuauflage des Vorjahresduells von Titelverteidiger SG SVS Post gegen Linz/Steg.

Spiel eins wird in einer Doppelveranstaltung mit der hotVolleys-Partie um Platz fünf gegen Enns (18.00) im Wiener Budocenter ausgetragen, wobei SVS klarer Favorit ist.

In den bisherigen drei Final-Duellen der beiden Teams setzte sich SVS 2010 3:1, 2011 4:0 und 2012 4:1 durch.

"Wird sind bereit für eine erfolgreiche Titelverteidigung", erklärte SVS-Sportdirektor Darko Antunovic. "Das erste Spiel hat große Bedeutung."

Linz glaubt an Chance

Die Linzerinnen wollen sich an Klagenfurt ein Beispiel nehmen, die Kärntnerinnen hatten vor fünf Jahren gegen SVS 2:0 in der Serie geführt, aber noch 2:3 verloren.

"Ich bin fest überzeugt, dass wir unsere Chancen bekommen werden", sagte Linz-Coach Jirka Siller. "Für den Titel muss aber alles zusammenpassen."

U18-EM in Bosnien

Für die österreichische U18-Auswahl der Burschen beginnt am Samstag in Serbien und Bosnien-Herzegowina die EM-Endrunde.

Gruppengegner sind in der bosnischen Stadt Laktasi Polen (Samstag), Bosnien-Herzegowina (Sonntag), Slowenien (Montag), Italien (Mittwoch) und Belgien (Donnerstag).

Ziel im Zwölfer-Turnier sind die Top Acht. Platz sechs würde die WM-Qualifikation bedeuten, Rang sieben jene für das Europäische Olympische Jugend-Festival (EYOF).

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