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Nur noch Meister Tirol ist makellos

Aich/Dob muss am neunten Spieltag der Austrian Volley League (AVL) die erste Niederlage hinnehmen. Der Tabellenführer kassiert beim TSV Hartberg ein überraschendes 1:3 (-28,17,-23,-14).

Damit ist Verfolger Hypo Tirol, der zwei Partien weniger bestritten hat, das letzte noch ungeschlagene Team. Im Spitzenspiel fertigen die Innsbrucker Amstetten 3:0 ab.

Die hotVolleys müssen beim 0:3 in Arbesbach die sechste Niederlage hinnehmen. Klagenfurt schlägt Enns/Wels 3:0 und Graz besiegt Gleisdorf 3:0.

Starkes Kollektiv

Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei Hartberg in der geschlossen Mannschaftsleistung. Für die nötigen Punkte sorgt in erster Linie aber Dynkowski, der mit 20 Zählern den gegnerischen Block immer wieder vor Probleme stellt.

Bei Aich/Dob scheint hingegen den Spielern das Aus im CEV-Cup gegen Cannes noch in den Knochen zu stecken.

"Normale Leistung" reicht

Keine Probleme mit der Doppelbelastung hat offenbar Hypo Tirol. Trotz der knapp 10.000 Reisekilometer unter der Woche nach Novosibirsk und wieder zurück haben die Innsbrucker Amstetten stets unter Kontrolle.

"Wir haben heute mit einer normalen Leistung ganz klar gewonnen", zeigt sich Head Coach Stefan Chrtiansky zufrieden. "Vor allem unser Side-Out-Spiel war heute sehr konstant. Im Gegenangriff haben wir immer optimal agiert, mit 14 Blockpunkten uns aber doch viele Break-Points erarbeitet."

Gefährlichster Mann beim Meister ist Trainersohn Stefan Chrtiansky junior, der es in den 75 Minuten, die die Partie dauerte, auf 15 Punkte bringt.

Spielpraxis für Binder

Die hotVolleys können aus der Verstärkung von Aufspieler Oliver Binder kein Kapital schlagen.

Der nach wie vor vertragslose Nationalteamspieler bekommt nach Rücksprache mit Teamchef Michael Warm auf diese Weise Spielprasix für die in drei Wochen anstehende Olympia-Qualifikation.

Binder soll auch bei den folgenden Heimspielen gegen Tirol und Amstetten im Aufgebot der hotVolleys stehen.

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