Hartberg siegt im Auftakt-Thriller gegen hotVolleys

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SG Arbesbach und UVC Graz heißen die ersten Tabellenführer der neuen Saison in der Austrian Volley League (AVL).

Die Niederösterreicher hatten auswärts mit der SG supervolley Enns/Wels, die sich noch mitten in der Mannschaftszusammenstellung befindet, beim 3:0 (9,11,16) wenig Mühe. Graz benötigte für das 3:0 (15,22,24) bei Weiz/Gleisdorf gerade einmal 69 Minuten.

Hauchdünn setzte sich Hartberg gegen hotVolleys Wien mit 3:2 (13,14,-21,-15,14) durch. Amstetten gegen Klagenfurt endete 3:1 (16,-24,12,20).

Knappe Geschichte

Hartberg gegen hotVolleys war zeifelsfrei die spannendste Partie des Saisonauftakts.

Die ersten beiden Sätze gingen noch deutlich an die favorisierten Steirer. Das hotVolleys-Team kämpfte sich aber zurück und erzwang den entscheidenden fünften Durchgang. Dort zeigten die Gastgeber die besseren Nerven.

Hartbergs Pressesprecherin Monika Haring: "Es ist ein sehr eigenartiges Ergebnis. Die ersten zwei Sätze waren schon sehr stark, durch Schlampigkeiten haben wir den Gegner aber wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Diese muss man unserer jungen Mannschaft aber nachsehen."

Umstellungen brachten die Wende

hotVolleys-Coach Zoran Nikolic lobte sein ebenso junges Team: "Wir standen in der lauten Halle sehr unter Druck, hatten vor dem Publikum in den ersten zwei Durchgängen keine Chance."

"Dann habe ich die Positionen von Blagojevic von der Annahme in die Mitte gestellt und Lechner von der Mitte in die Annahme und wir konnten die nächsten beiden Sätze locker gewinnen. Am Ende haben wir unglücklich verloren, ich sage aber auch immer: Der fünfte Satz ist Glückssache."

VCA wird Favoritenrolle gerecht

Mit neuem Team und neuem Trainer startete der VCA HYPO Niederösterreich gegen VBK Klagenfurt die neue Saison.

Der viele Schweiß der letzten Trainingswochen hat sich offenbar bezahlt gemacht, denn nach gut eineinhalb Stunden durften die HYPO-Cracks über den ersten Saisonsieg jubeln. Die Amstettner siegten in ihrer Johann Pölz-Halle 3:1.

VCA-Neo-Headcoach Michael Merten: "Ich bin mit dem Spiel ganz zufrieden. Die Annahme war in Ordnung, der Block ist sicherlich noch ausbaufähig, aber auf dieses Element haben wir in den letzten Wochen noch nicht so viel Wert gelegt wie auf andere. Ich erwarte mir die Klagenfurter im Rückspiel auf jeden Fall stärker als heute."

Arbesbach lässt Enns keine Chance

Keine Blöße gab sich Raiffeisen Arbesbach bei der SG supervolley OÖ in Enns. Der Dritte der vergangenen Saison setzte sich 3:0 durch.

"Wir haben mit Anstand verloren. Wir haben ja die Partie mit einer Nachwuchstruppe bestritten. Im Verein hat es einige Veränderungen gegeben. Daher sind wir noch nicht so weit wie die Konkurrenz. In der nächsten Woche wird sich allerdings der Kader füllen", erklärte supervolley-Coach Walter Pellinger.

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