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hotVolleys entgehen Auftakt-Niederlage

Die stark verjüngten SVS hotvolleys haben in der ersten Runde der Austrian Volley League (AVL) bei Neuling Mils gehörig zu kämpfen.

Letztendlich behalten die Wiener, die bereits mit 0:2 in Sätzen zurückliegen, aber nach 115 Minuten mit 3:2 (-21,-23,18,20,11) knapp die Oberhand.

Der Schlager zwischen Aich/Dob und Amstetten geht 3:1 an die Hausherren. Klare Angelegenheit für Hypo Tirol: Der Meister kommt in Graz zu einem 3:0.

Einen 3:0-Sieg feiert auch Arbesbach gegen Hartberg. Enns/Wels unterliegt zu Hause Gleisdorf 1:3. Am Sonntag komplettiert Klagenfurt gegen das Junioren-Nationalteam die Runde.

Freude bei Antunovic

Bei den hotVolleys überwiegt nach dem knappen 3:2 Erleichterung.

"Unsere junge Mannschaft war am Anfang sehr nervös, beging viele Eigenfehler", analysiert Sportdirektor Darko Antunovic, der die Bedeutung des Erfolgs sehr hoch einschätzt.

"Diser Erfolg ist für die Jungs eine unglaubliche Motivation. Der Zusammenhalt im Team ist enorm", merkt er lobend an und blickt optimistisch auf die nächsten Spiele. "Wir werden konsequent weiterarbeiten und uns noch weiter steigern."

Gelungene Heimpremiere

Die Partie zwischen Aich/Dob und Amstetten zählt nicht nur zur AVL, sondern auch zur Mitteleuropa-Liga (MEL). Für die Käntner ist es das erste Spiel in ihrer neuen Heimstätte.

"Es war toll, das erste MEL-Spiel in unserer neuen Halle zu absolvieren. Sie ist großartig. Die Stimmung war hervorragend", schwärmt Manager Martin Micheu.

Für Amstetten ist es zugleich der erste Auftritt in der MEL. Die Niederösterreicher können allerdings die Hausherren nie ernsthaft gefährden.

"Im Prinzip war es ein Sieg ohne zu brillieren. Im zweiten Satz hat einige Spieler völlig die Konzentration verlassen", sieht Micheu noch viel Luft nach oben.

"Pflicht erfüllt"

Graz hat gegen Tirol nichts zu bestellen. "Wir haben uns gut verkauft, waren in jedem Satz in Führung", ist Graz-Boss Andreas Artl nicht unzufrieden. "Schlielich hat die größere Routine und auch Klasse den Ausschlag gegeben."

Tirol-Coach Stefan Chrtiansky sieht es ähnlich und will den Auftakterfolg freilich nicht überbewerten: "Wir haben die Pflicht erfüllt. Es war ein normales Spiel für uns, wir sind aber noch weit vom Optimum entfernt."

Der Meister führt vor dem Sonntagsspiel gemeinsam mit Arbesbach die Tabelle an.

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