Abschied der Tennis-Beauties

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Sharapova und Bouchard in Indian Wells out

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Für Maria Sharapova und Eugenie Bouchard ging das mit 5,381 Millionen Dollar dotierte WTA-Premier-Turnier in Indian Wells schon im Achtelfinale zu Ende.

Die russische Weltranglisten-Zweite unterlag der Italienerin Flavia Pennetta mit 6:3, 3:6, 2:6.

Die an sechs gesetzte Bouchard musste sich der ukrainischen Qualifikantin Lesia Tsurenko mit 7:6 (5), 5:7, 4:6 geschlagen geben.

Pennetta bestätigte Vorjahres-Sieg

Penetta feierte 2014 in Indian Wells mit dem überraschenden Turniersieg den größten Erfolg ihrer Karriere.

"Dieser Sieg hier bedeutet mir dementsprechend sehr viel", freut sich die 33-Jährige über die Bestätigung des Vorjahreserfolgs. "Im zweiten Satz habe ich versucht, aggressiver zu spielen. Da hat mir mein Aufschlag sehr geholfen. Außerdem habe ich danach auch besser retourniert. Es war wirklich ein gutes Match."

Dritte Niederlage in Folge

Für Sharapova war es die dritte Niederlage in Folge gegen Pennetta, die im Head-to-Head mit 3:2 in Führung geht. Alle fünf Duelle gingen übrigens über drei Sätze.

Sharapova zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: "Ich hatte einen guten Start und auch im zweiten Satz meine Chancen, die ich dann aber nicht genützt habe. Da war ich einfach zu fahrlässig."

"Außerdem hat sie mit Fortdauer des Spiels einen immer besseren Rhythmus bekommen, sie wurde immer selbstsicherer", hatte die 27-jährige Russin auch für ihre Kontrahentin Lob über.

Pennetta bekommt es nun im Viertelfinale mit der Deutschen Sabine Lisicki zu tun, die den französischen Shooting Star Caroline Garcia mit 6:4, 6:4 in die Schranken wies.

Bouchard: "Heute lief nicht viel"

"Heute ist nicht viel in meine Richtung gelaufen", haderte Bouchard nach der Niederlage gegen Tsurenko.

Im zweiten Satz servierte die Weltranglisten-Siebente bei 5:4 bereits auf den Sieg. Zudem lag Bouchard im dritten Satz mit 4:1 voran. Doch Tsurenko kämpfte sich beide Male noch in die Partie zurück.

"Ich habe mein Bestes gegeben und es hat funktioniert. Ganz ehrlich: Ich liebe dieses Turnier!", strahlte die 25-Jährige, die zuvor schon mit ihrem Erfolg über Andrea Petkovic überraschte und im aktuellen WTA-Ranking nur auf Position 85 klassiert ist.

Tsurenko trifft nun auf die an 18 gesetzte Serbin Jelena Jankovic, die die Schweizer Hoffnung Belinda Bencic 6:3, 3:6, 6:3 schlug. "Sie spielt schon sehr gut. Sie nimmt die Bälle früh, platziert sie gut und hat auch viel Kraft", streicht Jankovic das große Potenzial der Eidgenossin hervor.

Auch Williams muss kämpfen

Einige Probleme in ihrem Achtelfinale hatte auch die als Nummer eins gesetzte US-Amerikanerin Serena Williams gegen ihre Landsfrau Sloane Stephens.

Den ersten Satz holte sich die 21-jährige Außenseiterin mit 7:6(3). Danach schlug die Weltranglisten-Erste mit 6:2 und 6:2 aber zurück.

Ebenfalls weiter ist Carla Suarez Navarro. Die an Nummer zwölf gesetzte Spanierin setzte sich gegen die Britin Heather Watson mit 7:6(5), 3:6 und 6:1 durch.

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