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Sharapova triumphiert in Cincinnati

Nachdem sie im Vorjahr im Finale gegen Kim Clijsters Matchbälle vergeben hat und als Verliererin vom Platz ging, feiert Maria Sharapova in Cincinnati am Sonntag ihren 24. Turniersieg auf der WTA-Tour.

Die mit einer Wild Card ausgestattete und als Nummer vier gereihte Russin besiegt im Endspiel des mit 2,05 Mio. Dollar dotierten Hartplatz-Turniers Jelena Jankovic (SRB/13) mit 4:6, 7:6 (3) und 6:3.

Mit zwei Stunden und 49 Minuten sorgen die beiden Damen für das längste Endspiel auf der WTA-Tour in dieser Saison.

"Ein ganz enges Match"

"Das war ein ganz enges Match. Ich war am Ende die glücklichere Spielerin", ist  Sharapova nach dem knappen Sieg dementsprechend erleichtert.

Bereits im Halbfinale lag die Russin gegen ihre Landsfrau Vera Zvonareva einen Satz zurück, ehe sie mit ihrem bekannten Kampfgeist dem Match erneut noch eine Wende geben konnte.

Dabei liegt Sharapova im zweiten Satz einmal und im dritten Satz sogar drei Mal mit einem Break zurück.

Die Entscheidung fällt bei 4:3, als Jankovic bei ihrem Aufschlag zwei Doppelfehler in Folge serviert und ihrer Kontrahentin das Break auf einem Silbertablett serviert.

Jankovic ärgert sich über vergebene Chancen

"Ich hatte meine Chancen", ärgert sich die Serbin nach der Partie. "Das Match hätte leicht auch anders ausgehen können. Am Ende war aber Maria die bessere Spielerin."

"Ich glaube, dass mein größter Fehler mein schwacher Aufschlag war. Ich habe sehr oft ihren Aufschlag durchbrochen, konnte meine Breaks aber nie bestätigen."

Sharapova in körperlich starker Verfassung

Sharapova freut sich nach ihrem Turniersieg vor allem über ihre physische Verfassung. In Drei-Satz-Partien hat sie heuer eine noch makellose 11:0-Bilanz vorzuweisen.

"Wenn man gegen Jelena spielt, wird es körperlich immer anstrengend."

"Ich habe letztes Jahr schon gut Tennis gespielt, jetzt habe ich das Level noch einmal anheben können", meint die ehemalige Weltranglisten-Erste, die sich im WTA-Ranking am Montag wieder auf Rang vier nach vorne schiebt.

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