Paszek wehrt zwei Matchbälle ab

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Mit Ach und Krach hat sich Tamira Paszek am Mittwoch beim 220.000-Dollar-WTA-Turnier in Quebec City ins Viertelfinale gekämpft.

Die 20-jährige Vorarlbergerin, die in Kanada Titelverteidigerin ist, rang die ungesetzte US-Amerikanerin Varvara Lepchenko (USA) nach 3:01 Stunden und Abwehr von zwei Matchbällen mit 6:7(2),6:3,7:6(4) nieder.

In der Runde der letzten acht trifft Österreichs Nummer 1 und Nummer 3 der "ChallengeBell" nun am Freitag zum zweiten Mal auf die Britin Heather Watson.

"Gezwitscherte" Erleichterung

"Ich hab's geschafft, das war ein sehr hartes Match heute. Es ist immer großartig, wenn man gewinnt und schon Matchbälle abwehren musste", freute sich Paszek via "Twitter".

Die Weltranglisten-40., die ihre Bauchmuskelverletzung endgültig auskuriert hat, mausert sich immer mehr zur Spezialistin für Marathonmatches. Für besonderes Aufsehen hatte heuer ihr Drittrundensieg in Wimbledon über die ebenfalls kampfstarke Italienerin Francesca Schiavone gesorgt, als sie sich nach 3:41 Stunden und mit 11:9 im dritten Satz durchgesetzt hatte.

Auch auf dem Weg ins Washington-Halbfinale hatte sie ein 3:42-Stunden-Match gewonnen, ehe sie dann im Semifinale ein über dreistündiges Match verlor.

Gute Erinnerungen

Gegen die Weltranglisten-107. Watson ist Paszek Favoritin. Die Dornbirnerin hat auch ihr bisher einziges Aufeinandertreffen mit der 19-jährigen Engländerin heuer in der Estoril-Qualifikation klar mit 6:0,6:3 gewonnen.

Für Paszek, deren größter Erfolg heuer das Wimbledon-Viertelfinale war, wäre es nach Washington ihr zweites Semifinale 2011.

Sollte sich die Vorarlbergerin durchsetzen, bekäme sie es aller Voraussicht nach mit der topgesetzten Slowakin Daniela Hantuchova zu tun. Letztere muss zuvor allerdings noch zwei Partien für sich entscheiden.

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