Sharapova hofft auf ein Ende der Durststrecke

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Serena Williams und Maria Sharapova stehen sich am Donnerstag im Halbfinale von Wimbledon gegenüber.

Schon 19 Mal spielten die 33-jährige Amerikanerin und die 28-jährige Russin gegeneinander.

Die Bilanz aus der Sicht von Williams lautet 17:2. Seit 2004 hat Scharapowa dieses Duell nicht mehr gewonnen. Einer ihrer beiden Siege gelang der Russin allerdings in Wimbledon.

16 Siege in Folge

2004 hatte Sharapova die aktuelle Weltranglistenerste im Finale von Wimbledon 6:1,6:4 geschlagen. Im selben Jahr gelang ihr außerdem der zweite Erfolg gegen Williams bei der WTA-WM in Los Angeles.

Seither behielt Williams in 16 Duellen der beiden Konkurrentinnen stets die Oberhand. Der Russin waren dabei ganze drei Satzgewinne vergönnt. Im bisher letzten Duell der beiden Top-Spielerinnen setzte sich Williams im Finale der diesjährigen Australian Open mit 6:3,7:6 durch.

"Es ist jedes Mal wieder ein neues Match. Ich hatte gegen sie nicht allzu großen Erfolg zuletzt, das stimmt. Das würde ich gerne ändern", sagte Sharapova , die in der Weltrangliste ab Montag auf Platz zwei aufscheinen wird.

Williams will Chance auf Grand Slam wahren

So sehr die fünffache Grand-Slam-Turniersiegerin auch das Ende ihrer Schreckensserie herbeisehnt, ihre Dauerkontrahentin geht auch in dieses Match als Favoritin. Weil sie zuvor schon die US-Open-Trophäe geholt und anschließend auch in Paris triumphiert hat, könnte sie am Samstag ihren ganz persönlichen "Serena-Slam" perfekt machen und jahresübergreifend alle vier Majors nacheinander für sich entscheiden.

Zudem würde Williams ihre Chance wahren, den echten Grand Slam mit vier Titeln in einem Kalenderjahr zu schaffen.

Von der Jagd auf die 22 Grand-Slam-Titel von Rekordsiegerin Steffi Graf (GER) ganz zu schweigen. Außerdem kann sie die imposante Siegesserie in Grand-Slam-Bewerben von 26 Siegen en suite weiter ausbauen.

Williams will über all die Zahlenspiele aber (noch) nicht sprechen. "Ich muss nichts mehr beweisen. Ich habe alle Grand Slams gewonnen, mehrmals", sagte sie. "Jetzt bin ich hier, um Spaß zu haben."

Muguruza gegen Radwanska

Im zweiten Halbfinale stehen sich die Spanierin Garbine Muguruza und Agnieszka Radwanska gegenüber. Die Polin, die sich im Viertelfinale gegen die US-Amerikanerin Madison Keys durchsetzte, hat von acht Vergleichen mit Williams keinen gewonnen.

Gegen Muguruza verlor Williams vor einem Jahr in der zweiten Runde der French Open.

Doch sollte Williams das Halbfinale gegen Scharapowa überstehen, wird sie bei ihrem Streben nach dem sechsten Wimbledon-Triumph, dem ersten seit 2012, und dem "Serena-Slam" auch im Endspiel nur schwer zu stoppen sein.

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