Selbst, als wir beim 0:5 beim Seitenwechsel saßen, habe ich zu Bruno gesagt: 'Das ist komisch, ich fühle mich eigentlich gar nicht so schlecht'", erzählte Peya. Paes/Stepanek hätten bis dahin fehlerlos gespielt, konstatierte er.
 
Dass er am Ende New York doch mit bitterem Beigeschmack verlässt, wollte er nicht verhehlen.
 
"Die Enttäuschung, wie es jetzt zu Ende gegangen ist, ist momentan sehr groß. Und da ist es für mich noch schwer, zu sagen, wie stolz man auf die zwei Wochen sein kann. Weil es eben etwas eigenartig zu Ende gegangen ist. Mit einer glatten 3:6,4:6-Niederlage könnte ich wohl leichter hier stehen, aber so ist es eben bitter."
 
Normalerweise hätte Peya aufgegeben
 
Normalerweise hätte er so ein Spiel aufgegeben.
 
"Eigentlich hat es keinen Sinn gemacht, aber in einem Grand-Slam-Finale wollte ich das nicht. Die haben sich das auch verdient, dass da ein normales Ergebnis steht. Das soll alles ihre Leistung nicht schmälern, die haben im Semifinale das beste Doppel der Welt geschlagen", erinnerte Peya an den Sieg von Paes/Stepanek über die US-Zwillinge Bob und Mike Bryan.
 
"Ich hoffe, wir bekommen noch einmal die Chance. Ich denke, dass wir gut genug sind, dass wir uns das wieder erarbeiten können."
 
"Dieser Titel ist besonders"
 
Während im Lager Peya/Soares die Stimmung schwer getrübt war, waren die Sieger voller Freude. Für Paes war es Major-Doppel-Titel Nummer 8 und allein schon der dritte bei den US Open.
 
Paes wertete diesen Triumph sogar über jenem bei den Australian Open 2012, der ihm den Karriere-Grand-Slam sicherte.
 
"Dieser Titel ist wirklich sehr, sehr besonders", sagte Paes. Die indisch-tschechische Paarung hat allerdings schon ein ganz neues großes Ziel: "Was wir wirklich gerne schaffen würden, wäre der Sieg beim ATP-Tour-Finale am Jahresende", sagte Stepanek.
 
"Das ist die Trophäe, die Leander noch fehlt", ergänzte er.

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